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verwertbare Energie kontra zugeführte Energie - Wenn Brot und Nudeln Gift sind

März 17, 2008

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> > Zielscheibe schrieb am 9. August 2005 16:52
> >
> > > Eine Diät wirkt immer dann, wenn eine einfache Bedingung erfüllt
> > > wird: nämlich dem Körper weniger verwertbare Energie zuführen, als er
> > > verbraucht; dann klappt es auch mit der Gewichtsreduktion. Wer etwas
> > > anderes propagiert, ist ein windiger Scharlatan, der nicht einmal
> > > über Mittelstufenkenntnisse (Erhaltungssatz??) in Physik verfügt.
> >
> > Bei der Aussage wäre ich vorsichtig, von der Wissenschaft sind die
> > Verdauungsvorgänge und Verwertungsvorgänge im menschlichen Körper
> > noch lange nicht vollständig erfaßt und erkannt.
> >
> > Auch ganz extreme Beispiele wie Dr. Werner Müller der seit 4 Jahren
> > nichts mehr ißt, oder auch Johanna von Kornersreuth die nur Wasser
> > getrunken hat, sind schwer zu erklären.
>
> Das glaubst Du ja wohl selbst nicht - oder doch?!
Aber das glaube ich sehr wohl, zum einen wurde das auch
“wissenschaftlich” untersucht. Zum anderen sind solche Meldungen für
den indischen bzw. asiatischen Raum durchaus nichts ungewöhnliches.
>
> > Interessant sind auch die Studien von Dr. Schatalowa, die für die
> > russiche Raumfahrtbehörde festgestellt hat, daß der Mensch problemlos
> > mit 400 kcal pro Tag klar kommt. Und festgestellt hat, daß selbst bei
> > intensivsten körperlichen Belastungen 1200 kcal völlig ausreichen.
>
> Natürlich kann ein Mensch zeitlich begrenzt auch ohne Nahrung
> auskommen - dann werden eben die Glykogen-Speicher in der Leber
> geleert (halten nur wenige Stunden), das Eiweiß der Muskulatur (zur
> Glukoneogenese aus den Aminosäuren) und - leider erst spät ;-) - die
> Fettreserven aufgezehrt. Dazu kommt noch, daß die Nahrungsverwertung
> genetisch bedingt unterschiedlich effizient sind; die Mitochondrien
> eines Teil der europäischen Bevölkerung sind in der Lage, über einen
> “Stoffwechselkurzschluss” mehr Wärme zu erzeugen, was einen
> Selektionsvorteil bei der Besiedelung von kälteren Gegenden
> bedeutet(e) - um den Preis des höheren Energiebedarfs.
Tja, genau das hat bspw. die Schatalowa bewiesen, ist nicht so. Die
hatte in Ihrer “Wenig-Esser-Gruppe” sogar das Phänomen, daß diese an
Gewicht zulegten, im Vergleich zu Ihrer “Normal-Esser-Gruppe”.
>
> > Auch noch überhaupt nicht untersucht und geklärt ist die eventuelle
> > Möglichkeit, daß unser Hämoglobin, das chemisch vergleichbar ist mit
> > dem Chlorophyl,
>
> Unser Hämoglobin ist weder vom Aufbau noch von seiner Funktion her
> dem Chlorophyll ähnlich. die prosthetische Gruppe des Hämoglobins ist
> das Häm mit seinem Eisen-Anteil, während beim Chlorophyll Magnesium
> von zentraler Bedeutung ist; nicht einmal die Eiweißanteile der
> beiden Moleküle weisen eine wie auch immer geartete Ähnlichkeit auf,
> von der Funktion einmal ganz zu schweigen. Wie kommst Du denn bloß
> auf so etwas????
Also hier als Diskussionsgrundlage ein Link:
http://www.namensreaktionen.de/haemoglobin-chlorophyll.html
In “chemischen” Kreisen wird die Ähnlichkeit und eventuell
gleichartige Funktionalität durchaus diskutiert.
>
> > eventuell in der Lage ist aus Stickstoff Eiweiß zu
> > produzieren.
>
> Hämoglobin dient dem Sauerstofftransport im Blut; seine chemischen
> Eigenschaften (vor allem seine ph-Wert-adaptierten
> Bindungseigenschaften) sind _dafür_ optimiert. Selbst Pflanzen sind
> nicht in der Lage, ohne mikrobielle Symbionten Luftstickstoff für die
> Biosynthese von Aminosäuren zu nutzen…
Bakterien und Mikroben haben wir ja wohl genug im Körger, die sollten
ausreichen.
>
> > Ich jedenfalls stelle die gängige Aussagen des Energiesatzes und
> > sämtlicher Ernährungsexperten in Frage
>
> Es wäre aber ehrlich kein Nachteil, wenn Du das fundiert tun würdest.
Ich stelle hier Hypothesen auf, die die Wissenschaft derzeit nicht
widerlegen kann und deshalb ist eine weitere Überprüfung notwendig.
Ich gebe durchaus zu, daß es noch nicht zur Formulierung einer
Theorie ausreicht. Nur wenn Du sagst, daß das was ich sage nicht
aktueller Stand der Wissenschaft ist, dann implizierst Du
gleichzeitig, daß der aktuelle Stand der Wissenschaft ausreicht um
aktuelle (biologische) Vorgänge aureichend zu erklären - das ist aber
leider nicht der Fall.

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