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Antimaterieantrieb - Energie!

April 2, 2008

energiedas einen effizienten Antrieb ergeben soll ist mir auch weiterhin
> ein Rätsel. Es mag ja sein, dass der “Kraftstoff” Antimaterie
> die-ideologie-von-scientology-dianetik/”>geeignet
> ist viel Energie freizusetzen, aber dafür ist dann auch der “Tank”
> wesentlich aufwendiger, was den Vorteil zunichte macht, dass nun
> nicht
> mehr 99% Gewichtsanteil eines Raumfahrzeugs aus Treibstoff bestehen.
Ein Antimaterie-Antrieb waere doch gerade der Vorteil, dass nicht
ueber 95% des Gewichts aus Treibstoff bestehen muesste (so wie bei
chemischen Antrieben beim Start vom Erdboden aus). D.h. man koennte
wesentlich mehr Nutzlast mitnehmen und/oder die Rakete waere kleiner.
Und statt zig Tonnen Treibstoff, genuegen wenige Gramm (die jedoch in
einem speziellen Tank aufbewahrt werden muessten).
> Zudem muss die Antimaterie erstmal hergestellt werden, und dass
> verbraucht sogar noch viel mehr Energie als dann später dadurch
> nutzbar wird.
Ja, aber die Antimaterie hat den Vorteil, dass sie viel Energie
gespeichert hat. Welchen Wirkungsgrad das Antimaterie-herstellen in
Zukunft haben wird, steht in den Sternen. Jedoch ist jetzt schon
klar, dass bei chemischen Antrieben die Nutzlast immer nur einen
kleinen Prozentsatz der Gesamtlast ausmachen kann, was bedeutet, dass
der groesste Teil der im chem. Treibstoff gespeicherten Energie fuer
das Beschleunigen und Hochheben des verbleibenden Treibstoffs
aufgebraucht wird und nur ein kleiner Teil davon effektiv die
Nutzlast beschleunigt/hochhebt (=> schlechter Wirkungsgrad).
Im
wesentlichen geht es darum die fuer den Start notwendige Energie
auf der Erde zu komprimieren, um wesentlich weniger Treibstoff
mitnehmen zu muessen. D.h. man kommt von ueber 95% Treibstoff auf
unter ein Promille. Und dann macht ein etwas aufwaendiger und
schwererer Tank nicht mehr viel aus.

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