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Energie - Holocaust der Tiere?

April 11, 2008

>
> > a) wir züchten/mässten Kühe, Schweine sonstiges, wir erhöhen deren
> > Bestand künstlich
>
> Wir greifen in den Bestand der Tiere ein. Ja.
> Aber das machen wir auch, wenn wir Felder fuer entsprechende
> Pflanzennahrung anlegen.
>
> > b) es ist energietechnisch Sinnvoller, die Pflanzennahrung direkt zu
> > konsumieren
> Ja, im wesentlichen schon. Hat aber mit dem Thema nichts zu tun.
Doch. Ein Vorgänger schrieb “vegetarismus = pflanzenschutz”, was du
sinngemäß mit “und was machen wir dann mit den ganzen Tieren”
gekontert hast.
Die beiden obigen Punkte zeigen, das der Vorgänger recht hat.
Pflanzenanbau ist energietechnisch sinnvoller als Fleischanbau, dein
“die Tiere müssen trotzdem essen” zählt nicht, weil wir ja künstlich
mehr Tiere als nötig halten. Nämlich genau die Menge, die wir durch
Pflanzenanbau einsparen könnten, wobei der Pflanzenanbau effektiver
wäre.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, war dein Einwurf bei der
ganzen Sache, dass Pflanzentötung genauso Schlimm ist wie Tiertötung.
Das bedeutet, dass man mangels Alternativen rein logisch an die Sache
rangehen will, was oben geschah.
Meines Wissens *tötet* man zur Erntezeit auch kein Reis oder
Getreide.
> > Im Gegensatz zur derzeitigen Strategie könnte man mit einer
> > vegetarischen Nahrung den globalen Bedarf längerfristig decken,
>
> Ist derzeit kein Argument.
Ist insofern ein Argument, als dass die fleischlastige Taktik von
Anfang an zum scheitern verurteilt ist.
> > die
> > vorhandene Energie in vegetarischen Nahrungsmitteln ist einfach sehr
> > viel höher
>
> Nicht unbedingt. Die fuer Menschen verwertbare Energie ist in
> tierischer Nahrung viel hoeher.
Ja, man muss praktisch mehr Pflanzen fressen um den selben Bedarf
decken zu können, als das mit Fleisch der Fall wäre. Der
“Energieabfall” in der Nahrungskette ist aber noch extremer,
insgesamt ist es daher(lt. meinem Biolehrer :) ) sinnvoller, auf
Pflanzen umzusteigen.
> > und deren Produktion weniger aufwendig.
>
> Jein (kommt ganz auf die Pflanzen/Tiere bzw. die Nahrungszubereitung
> an, die man miteinander vergleicht).
Reis,Kartoffeln und Getreide seh ich als weniger anspruchsvoll an als
Schweine und Rinder. Die “Weiterverarbeitung” mag ungefähr gleich
aufwendig sein.
Unterm Strick ist die Ernährung um so sinnvoller für die
Gemeinschaft,
je mehr sie aus pflanzlichen Bausteinen besteht. Finde
ich. Deswegen ist es doch zumindest anstebenswert, den pflanzlichen
Anteil hoch zu halten. Und unnötige Qualen wollen wir vermeiden.

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2 Kommentare

  1. Re - Viel Wind um Energie | Energie Live April 24, 2008 @ 02:02

    […] welche Folgen ein GAU hat. Er ist ja > > nicht unbedingt mit Freisetzung von Radioaktivität verbunden. > > Dann wäre es ja schon per Definition kein GAU. Doch, genau das wäre es . Wie du dort […]

  2. Abriss von WEA - Viel Wind um Energie | Energie Live Juni 16, 2008 @ 17:03

    […] werden wohl noch mehr an Schrottpreis bringen, als der Abtransport kostet, aber die Krankosten wird das nicht reinbringen. Danach muss der Turm aus Stahl oder Stahlbeton, bei groesseren Anlagen ueber […]

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