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energie - Die Koalition der Willigen

April 23, 2008

inpulse.com/2008/04/21/red-bull-wins-redbullsuckscom/”>energiee Überlegungen setzen voraus, daß es auf ökonomischer Ebene bei
> “Fairplay” bleibt. Dabei zeigen unsere amerikanischen Freunde aber
> schon jetzt erste Ansätze, zur Erreichung politischer Ziele auch ihre
> Wirtschaftsmacht als Waffe ebenso bedenkenlos wie prinzipienlos
> einzusetzen. Freihandel als liberales Konzept wird nur gegenüber
> Entwicklungsländern in Stellung gebracht, die man gerne als
>
Absatzmärkte hätte.
Ja, das stimmt schon. Allerdings ist wohl jede Art von
wirtschaftlichen Protektorismus immer ein zweischneidiges Schwert.
Richtig beantwortet kehrt es sich immer ins Gegenteil denn man will
ja schliesslich auch Waren absetzen.
>
> Deine Überlegungen berücksichtigen auch nicht, daß wir kurzfristig
> von Öl extrem abhängig sind - und da unsere Grünen aus ideologischen
> Gründen keine Atomkraft mögen - die ihre unbestreitbaren Vor- und
> Nachteile hat - wird sich diese Abhängigkeit noch steigern. Ich sehe
> nicht einmal, daß man diese Abhängigkeit mittelfristig wesentlich
> reduzieren kann, wenn man zugleich an den politischen
> Atomausstiegs-Zielen festhält.
Ich denke nicht, dass man Öl beliebig durch Atomkraft ersetzen kann.
Wenn man sich mal die Energieverteilung anschaut so sieht man, dass
es eben nicht funktioniert, anstatt Öl, z.B. für Autos durch
Atomenergie zu ersetzen.
Eigentlich war, in der Vergangenheit, eine Ölpreiserhöhung auch nie
der Grund für eine wirtschaftlich langfristige Stagnation. Ein
höherer Ölpreis bedeutet z.B. auch dass andere Energien und
Industrien auf einmal konkurrenzfähig werden.
>
> Wenn die Amerikaner weiterhin nur sich selbst wahrnehmen und
> berücksichtigen, wird es über kurz oder lang zu einer neuen
> Blockbildung kommen.
> Mir kommt da unweigerlich Orwells Bescheibung in den Sinn: bei ihm
> nutzen diese Blöcke externe Reibungsstellen zur innenpolitischen
> Stablilisierung. Interessanterweise ist genau das zufällig auch der
> Mechanismus, nach dem Bush, der seine Ernennung (nicht Wahl) zum
> Präsidenten nur den Fehlfunktionen einiger altersschwacher
> Zählmaschinen in Florida verdankt, noch immer an der Macht ist - und
> dem er eine mögliche Wiederwahl zu verdanken haben wird.
>
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Ja, Ihren Eindruck kann ich teilen, manchmal kommt es mir so vor, als
wenn Orwell der eigentlich Visionär gewesen ist. Wenn man sich mal
Immanuel Goldsteins Thesen anschaut, dass die Welt in 3 Blöcke
aufgeteilt ist, von denen Zei jeweils immer wechseln gegen den Einen
verbündet sind und dass Überschüsse in Form von Kriegen in dem
Kontinent vernichtet werden, in dem sich die meisten Resourcen
befinden : Afrika
Die heutige Situation scheint sich exakt nach dem “Drehbuch” von
Orwell abzuspielen.
mfg

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