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[2] - Viel Wind um Energie

April 25, 2008

> > Ja, und aufgrund dieses Aufwands eine teure Sache.
>
> Nein. Moderne Energiespeicher haben Wirkungsgrade zwischen
> 55 (diabate CAES-Speicher aktueller Technologie), 70
> (adiabate CAES-Speicher entsprechend den Drafts des
> EU-Projekts) und 85% (moderne Pumpspeicher).
Ein hoher Wirkungsgrad ist natuerlich gut, aber ich redete von den
Kosten und da ist der Wirkungsgrad nicht der einzige Faktor.
> Das heisst,
> inclusive Anlagenkosten verteuern sie den gespeicherten
> Strom um 25-50%.
Aber nur, wenn diese Energiespeicher fast nichts kosten und immer gut
ausgelastet waeren.
Beides ist aber nicht der Fall:
D.h. z.B. 4-20 % Auslastung (in der 100% der laufenden Kosten und der
Baukosten hereingespielt werden muessen - im Vergleich zu
Grundlastkraftwerken, die durchaus bis 90 % und mehr haben)
http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#.C3.96sterreich
und
“Spitzenlast wird häufig an Strombörsen gehandelt, wo sie im
Extremfall mehrere Euro pro Kilowattstunde kosten kann.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast
sowie
“Um Preissicherung zu ermöglichen, müssen die Erlöse mindestens die
Grenzkosten je Kraftwerkstyp decken. Wasserkraftwerke weisen in der
Regel niedrige, kalorische Kraftwerke (Wärmekraftwerke) mittlere und
Pumpspeicherkraftwerke hohe Grenzkosten auf. Langfristig müssen am
Markt natürlich die Vollkosten gedeckt werden.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Strombörse
> Bei der Windenergie muesste bei einem
> Ausbau auf 20% weniger als 5% der erzeugten Energie
> gespeichert werden.
Wie kommen Sie darauf? Wenn ich mir die Schwankungen in der
Produktion noch mal ansehe, dann wuerde ich eher auf >50% schaetzen
und faende es immer noch untertrieben. Ausser Sie setzen zusaetzlich
HGUe und andere Spitzenlastkraftwerkstypen ein (aber die gibt’s auch
nicht gratis).

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