re - Viel Wind um Energie
Mai 4, 2008
der-bremen-vs-energie-cottbus-highlights/”>energieszu machen ? Warmes Wasser das man nicht braucht, oder einfach
>>Strom damit sich das BHKW rechnet ? Das führt dann wieder nur zur
>>Energieverschwendung. Ein Wärmegeführtes BHKW soll ja gerade Strom
>>nur nebenbei produzieren, nur wenn die Wärme auch gebraucht wird.
>
> Viele BHKW Anlagen sind mit Solaranlagen kombiniert - da gibt es dann
> auch große Pufferspeicher. Da könnte es grundsätzlich schon
> interessant sein, wenn solche Anlagen netzseitig angefahren werden
> können, wenn kurzzeitig die Last im Netz ansteigt (oftmals nur wenige
> Minuten).
Das sind dann aber keine Wärmegeführten Anlagen mehr. Dann steht
wieder der Stromproduktioneffekt im Vordergrund und Strom lässt sich
Zentral immer noch energetisch günstiger produzieren. Der Sinn warum
hier auf das BHKW verweisen wurde, war doch der, das die
Kraft-Wärme-Kopplung genutzt werden sollte. Wenn man die Anlagen so
betreibt kommt man immer wieder zu dem Punkt in dem man die Wärme
*Ableitet* um Strom zu produzieren. Also unter dem Strich
Energieverschwendung.
> Ein anderer Ansatz - der auch schon ganz real umgesetzt wird - sind
> die bei vielen Großabnehmern vorhandenen Notstromaggregate. Der
> E-Versorger kann diese Anlagen dann anfahren und in sein Netz
> einspeisen, wenn bei ihm beispielsweise plötzlich Kraftwerksleistung
> wegfällt und Strom teuer kurzfristig zugekauft werden müsste.
> Davon profitieren beide Seiten: Der Besitzer der Notstromanlage kann
> seine Anlage sinnvoll nutzen und holt damit einen Teil seiner Kosten
> rein und der E-Versorger kann einen Teil seiner
> Reserve-Kraftwerksleistung einsparen.
Das sind Dieselaggregate. In Zukunft wird es wohl sinnvoller sein den
Diesel in den Verkehr zu stecken, anstatt Strom zuproduzieren. Auf
der Gegenseite wird wohl, wohl oder Übel die Kohlevergasung und
synthetischer Treibstoff wieder Rentabel werden. Dtl. hat nur Kohle
als einheimischer Energieträger.
> Bei vielen EVU werden schon heute für Kleingewerbekunden und
> Privathaushalte ab 63A digitale Zähler verbaut. Die kosten längst
> nicht mehr die Welt, sind mindestens genauso manipulationssicher wie
> ihre mechanischen Brüder und lassen sich per Infrarot auslesen. Bei
> Gewerbekunden sind sie oftmals auch schon mit GSM oder Modem
> ausgestattet und werden regelmäßig vom EVU “abgelesen”.
Das sind aber Kunden mit Sondertarifen, keine 08/15 Standarthaushalte
mit 2-5000 kwh Abnahme im Jahr.
> Möglichkeiten gibt es viele und die Technik existiert.
> Aber eigentlich ist unser Strom noch viel zu billig, als dass sich
> echte Innovationen beim “Stromsparen” und beim Lastmanagement auf
> breiter Front durchsetzen könnten.
Den Strom teuer machen als Allerheilmittel ? Klar wird auch weniger
Autogefahren wenn der Benzinpreis bei 5 DM liegt. (Ach was haben wir
gelacht über den Witz der Grünen, damals - Inzwischen ist vielen das
Lachen im Hals stecken geblieben, Leute die zur Arbeit auf das Auto
angewiesen sind.
Damit Drückt man nur den Normalverbraucher aus dem Rennen - Früher
hätte man es Lebensstandart senken genannt.
> Und solange Schaltnetzteile, um wenige Cent zu sparen, einen um
> etliche Prozentpunkte schlechteren Wirkungsgrad haben, als technisch
> möglich wäre, solange hunderttausende Stundenten in den Wohnheimen
> ihren Rechner 24/7 SETI@home rechnen lassen weil Strom pauschal
> berechnet wird und solange mein Nachbar weiterhin die gesamte Nacht
> seinen Hof mit Glühlampen beleuchtet, sind solche Überlegungen wohl
> müßig.
Einige deiner Beispiele haben aber den Fehler, das die Lösung des
Problemes teuer als das Einsparpotential ist. In die Studenten-WG 4
Zähler zusetzen geht nicht, weil die Räume gemeinschaftlich genutzt
werden.
Also wirst du als nächstes mit einem Gesetz daraufschlagen, ‘Dann
muss das gesetzlich vorgeschrieben werden, EU-Verordnung. Deine
Netzteile kannst du auch jetzt schon mit einer einfachen
Steckdosen-Schaltleiste abschalten, du musst nur den Schalter
betätigen. Und wenn die Kunden beim Kauf darauf achten würden und
danach fragen, wären die auch ganz schnell an den Geräten.
mfg
darwin
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