Altlinke … - Viel Wind um Energie
Mai 28, 2008
energiehandelt sich in diesem Falle um eine reine Neustrukturierung, die
> > nichts neues im Verhalten erwarten lässt. Du ersetzt alte Konzerne
> > mit neuen.
>
> Das Verhalten der “neuen” Herren (Produktionsmittel-Hersteller:
> Solarzellen, Windkraftanalgen, Computer) wird natürlich nicht
> moralisch besser zu bewerten sein als die Profitgier der jetzigen
> Kapitalisten.
> Ich denke trotzdem, dass mit dieser Verschiebung hin zu einer
> Dezentralisierung von Produktion (Energie, Informationsgüter usw.),
> einhergehend eine allmähliche Demokratisierung der Wirtschaft sich
> vollzieht.
Demokratisierung als solche hat bei der Anwendung auf
naturwissenschaftliche Vorgänge wie Energieerzeugung keine Auswirkung
auf Effizienz oder Umweltfreundlichkeit. Denn die wird durch
Naturgesetze bestimmt, und nicht durch den Willen der Mehrheit.
Wieso/woher soll ein demokratischer Betrieb bessere Produkte
herstellen?
> Wenn man den historischen Materialismus als
> Analyse-Methode bemüht,
… was man bei dem bisherigen völligen Versagen bei der praktischen
Abwebdung/Ergebnissen vieleicht besser lassen sollte …
> sollte man auf folgende Prognose kommen: in
> einem späteren Stadium (50-100 Jahre?) könnte ein Großteil der
> Produktionsmittel in die Hände der Bevölkerung gelangt sein.
Diejenigen, die heute die Produktionsmittel in ihren Händen haben,
also Inhaber-Unternehmer, Aktionäre etc., zählst du also nicht mal
zur Bevölkerung??? - Besser kannst du deine blinde Ideologie nicht
dokumentieren.
> Notwendige Vorraussetzung wären hohe Einkommen solange wie möglich:
> für den Erwerb der PM. Zweitens eine hohe Bildung, denn vorallem
> gebildete Teile der Bevölkerung sehen die Notwendigkeit des Umstiegs.
Hm, die heutigen “Kapitalisten” sind überwiegend hochgebildet und
sehen keine Notwendigkeit …
> Beide notwendigen Vorraussetzungen haben wiederum zu Bedingung, dass
> Gewerkschaften und Sudierendenvetreter erfolgreich jene, d.h. unsere,
> Interessen nachhaltig durchsetzen. Hinreichende Bedingung für eine
> selbstgeplante, sozialistische Wirtschaft, z.b. Freie Software,
> eigene Stromerzeugung, die ins Netz gespeist und anteilig wieder
> zurückbezogen wird, gibt es natürlich auch. Und zwar eine
> erfolgreiche Gegenkampagne gegen die Machenschaften der
> Energie-Konzerne (Ancien Regime) und ihrer korrupten Politiker.
>
> Deren Zeit läuft ab. Ihre sowieso schon vorherrschende Rolle als
> Maden im Speck wird von Jahr zu Jahr manifester.
Na ja, zu diesem uraltlinkem Krempel aus der Mottenkiste äußere ich
mich nicht weiter …
Gruss,
TecDoc
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