Unfug - Viel Wind um Energie
Mai 30, 2008
energieeignen sich nicht als Backup fuer WEA, da sie
> nur sehr beschraenkt regelbar und daher kurzfristig
> schlecht einsetzbar sind.
Das ist kompletter Schwachsinn oder eine PR-Lüge. Such dir eins
raus.
Ein KKW ist in sekundenschnelle regelbar, wie jedes andere kalorische
Kraftwerk. Man dreht dazu einfach ein Dampfventil auf oder zu, den
Rest federt die rotierende Turbine ab. Natürlich muss die dem
Primärkreis entzogene Energie nachgefüllt werden, und dazu muss die
Reaktorleistung rauf- oder runter gefahren werden. Das geht exakt so
schnell, wie sich die Regelstäbe bewegen, was ungefähr eine halbe
Minute dauert von 0% auf 100%. Runter geht genauso schnell, nur
nicht unter etwa 6% wegen der Restwärme. Das ist zudem nicht nur
Theorie, die Franzosen machen das ganz einfach.
> Ideal sind, nicht nur fuer WEA, Gasturbinen
Die sind nur ideal für die Grüne Maschine, denn in deren schiefem
Weltbild ist ja alles mit “Nuklear” im Namen Teufelswerk und von den
fossilen Brennstoffen ist Gas am ehesten akzeptabel, wegen der
geringeren Schadstoffemissionen als bei Kohle.
> Mittelfristig kann man
> die Backupkapazitaeten zunehmend aus Biomasse und
> Biogas gewinnen, kurzfristig auch mit Erdgas.
Mit Biomasse wurde Jahrhunderte lang in Europa geheizt. Jetzt sind
unsere Wälder weg. Ist das etwa regenerativ, nachhaltig oder
zukunftssicher?
> Bei weiterem Ausbau von Offshore-WEA steigt
> die Verfuegbarkeit von Windstrom nochmals ganz erheblich
> durch das mehr als doppelt so grosse Windangebot auf See.
Das Doppelte von 0,2 ist aber auch bloß 0,4. Ganz recht, das sind
ungefähr die Lastfaktoren für Windanlagen an Land bzw. auf See.
> teils, wie CAES, produktionsreif.
Was ist das? (Google schickt mich bloß zu irgendwelchen kanadischen
Bauern…)
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[…] energieerative Energien sind auch gut abschätzbar. Die Tagesleistungen > lassen sich schon heute sehr gut aus den Wetterprognosen hervorsagen. Ändert nichts daran, daß es Leistungsunterschiede von ca. bis zu 70% gibt.(Schwankung der Windstärke über ganz Deutschland). Und für diese Schwankungen müssen nach wie vor entsprechend Zusatzkraftwerke vorgehalten werden. > Die dezentrale Struktur gleicht die üblichen lokalen > Wetterschwanlungen aus. Eine dezentrale Struktur über weite Entfernungen verursacht erhebliche Transportverluste beim Strom und ist nur als Lösung für Ausnahmen und Notfälle (s.u.) sinnvoll, nicht als Normalzustand. > Auch bei einem Kraftwerk ist nicht alles > vorhersehbar. Im Extremfall fall gleich mal über 1 GW aus, weil es > die Turbine zerfetzt hat. Für solche Fälle wird jetzt auch schon > vorgehalten. Die Zuverlässigkeit konventioneller Kraftwerke ist um Größenordnungen besser als die Schwankungen beim Wind; das sind Ausnahme- und Notfälle, aber nicht die tägliche Regel, wie es Schwankungen der Windstärke sind. Gruss, TecDoc […]