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Auslastung - Viel Wind um Energie

Juni 1, 2008

>energien hoher Wirkungsgrad ist natuerlich gut, aber ich redete von den
> > Kosten und da ist der Wirkungsgrad nicht der einzige Faktor.
>
> Der Wirkungsgrad von Speichern (also das, was man nach Ein-
> und Ausspeicherung von der eingespeicherten Energie erhaelt)
> ist ein zentraler Faktor.
Fuer die Menge an Energie, die man nachher wieder rausbekommt schon.
Aber nicht fuer die Kosten (da macht das nur einen Teil aus).
> Fuer die Kosten ist er die eine
> Determinante. Die andere ist die gespeicherte Menge bezogen
> auf die Produktion der gespeicherten Energie. Die dritte
> sind die Kosten des Speichers bezogen auf die gespeicherte
> Kilowattstunde.
Sie schreiben das zwar ziemlich umstaendlich, aber die Baukosten sind
natuerlich durch entsprechende Gewinne wieder reinzubringen. Dann
kommen noch die Betriebskosten hinzu. Ja und es muss der gesamte
Gewinn in der Zeit gemacht werden, in der man Strom verkaufen kann.
Und wenn die Auslastung nicht sehr hoch ist (was normalerweise der
Fall ist), dann steigen die Verkaufspreise.
> > > Das heisst,
> > > inclusive Anlagenkosten verteuern sie den gespeicherten
> > > Strom um 25-50%.
>
> > Aber nur, wenn diese Energiespeicher fast nichts kosten und immer gut
> > ausgelastet waeren.
>
> “Fast nichts kosten” ist Unfug. Es geht darum, dass sich die
> Anlagekosten gut auf die Nutzung verteilen. Aber gewiss, ein
> schlecht ausgelasteter Speicher ist eine Fehlinvestition.
Ein schlecht ausgelasteter Speicher ist systembedingt und liegt heute
in Bereichen von 20 % und darunter. Bei WKAs wird sich daran kaum was
aendern.
Und ja, eine Fehlinvestition waere es, wenn man den Strom nicht mehr
zu entsprechenden Preisen los wuerde, oder ihn zu teuer einkaufen
muesste.
> > Beides ist aber nicht der Fall:
> > D.h. z.B. 4-20 % Auslastung (in der 100% der laufenden Kosten und der
> > Baukosten hereingespielt werden muessen - im Vergleich zu
> > Grundlastkraftwerken, die durchaus bis 90 % und mehr haben)
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#.C3.96sterreich
>
> Da sehe ich, dass das kleine Oesterreich ca. 3,5GW Pumpspeicher-
> kapazitaet hat gegenueber (gerade nachgesehen) etwa 8 GW in der
> gut neunmal so grossen BRD (ich dachte bislang 10 GW).
Ja. Oesterreich ist mit Wasserkraft gesegnet (etwa 60 %), waehrend D
gerade mal 5 % erreicht.
> Und da
> Oesterreich den groessten Teil seines Stroms aus erneuerbaren
> Energien, hauptsaechlich Wasserkraft, bezieht, ist sein
> Reservebedarf natuerlich deutlich niedriger.
Laufkraftwerke erfordern (aufgrund der leichten Nicht-Steuerbarkeit)
eigentlich etwas mehr Speicherleistung.
> Daher wuerde
> ich sagen, dass Oesterreich zu viele, und daher schlecht
> ausgelastete Speicher hat.
Jaja, haben zu viel Geld die Oesterreicher, deswegen sind ja auch
weitere Pumpspeicherkraftwerke in Planung.
> > “Spitzenlast wird häufig an Strombörsen gehandelt, wo sie im
> > Extremfall mehrere Euro pro Kilowattstunde kosten kann.”
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzenlast
> > sowie
> > “Um Preissicherung zu ermöglichen, müssen die Erlöse mindestens die
> > Grenzkosten je Kraftwerkstyp decken. Wasserkraftwerke weisen in der
> > Regel niedrige, kalorische Kraftwerke (Wärmekraftwerke) mittlere und
> > Pumpspeicherkraftwerke hohe Grenzkosten auf. Langfristig müssen am
> > Markt natürlich die Vollkosten gedeckt werden.”
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Strombörse
>
> Tja. Lies Dir das dreimal durch und versuch es zu verstehen.
> Dann komm wieder.
Was besseres faellt Ihnen nicht dazu ein? Schade.
> > Wie kommen Sie darauf? Wenn ich mir die Schwankungen in der
> > Produktion noch mal ansehe, dann wuerde ich eher auf >50% schaetzen
> > und faende es immer noch untertrieben. Ausser Sie setzen zusaetzlich
> > HGUe und andere Spitzenlastkraftwerkstypen ein (aber die gibt’s auch
> > nicht gratis).
>
> Du faselst wie stets.
Wenn Sie wenigstens kreative Ausreden haetten.
> erlaeutern: Natuerlich erfordert die Nutzung dargebotsabhaengiger
> Energien wie Wind und Sonne die Abfederung von Schwankungen durch
> dargebotsunabhaengige Energien wie (Bio)Gas, Wasserkraft, Speicher
> und dergleichen.
Ja.
> Nach den vorliegenden Daten scheint es aber absurd,
Welchen Daten denn?
> mehr als 5-10% der produzierten Energie speichern zu muessen,
> vorausgesetzt eine vernuenftige Landschaft lastfolgender
> Energieerzeuger.
Aha, “vorausgesetzt”. D.h. zusaetzlich HGUe, Mittellast und
Spitzenlast (welche auch immer das sein moegen).
Kommt kostenmaessig auf dasselbe raus. Und das Problem des Ausgleichs
von Flauten bleibt wie gehabt.

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1 Kommentar

  1. Trollerei - Viel Wind um Energie | Energie Live Juni 1, 2008 @ 21:06

    […] Tja. Lies Dir das dreimal durch und versuch es zu verstehen. Dann komm wieder. > > Bei der Windenergie muesste bei einem > > Ausbau auf 20% weniger als 5% der erzeugten Energie > > gespeichert werden. > […]

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