Main Contents

Du hast … - Wasser Diesel Waschmittel = Energie …

September 30, 2008

… entweder die “Versuchanordnung” nicht verstanden oder die
Gasgeetze!
> was im Artikel nicht erwähnt wird ist, dass das Wasser beim
> Verdampfen Wärmeeine-neue-partei/”>energie absorbiert. Das ist einerseits nicht gut,
> denn die Hitze in der Brennkammer ist ein wichtiger Faktor für die
> Kraftgewinnung - je heißer, desto mehr Druck. Das kompensiert aber
> bis zu einem bestimmten Grad der Wasseranteil.
Wie sieht denn das pV-Diagramm dann mit dem einen und mit dem anderen
Kraftstoff aus!? ;) pV = nRT
Bei steigender Teilchenzahl nimmt also die Temperatur direkt
proportional ab, richtig ist, dass der Wasseranteil den
“Druckverlust”
durch die niedrigere Temperatur vollständig
kompensiert!
> Der Vorteil hieran ist nun, dass die Aufheizung des Motors verringert
> wird. Mit anderen Worten: man braucht den Motor nicht mehr so stark
> kühlen, was wiederum Energie spart.
Ist zwar auch richtig, aber täusch Dich mal nicht … es fällt etwas
mehr ins Gewicht, dass der Energiegehalt des Abgases nicht mehr so
hoch ist!

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Wissen und Ignoranz - Viel Wind um Energie

September 28, 2008

>..
> > Das trifft nicht zu. Die gegenwaertigen Onshore-WEA in der
> > BRD operieren in einem Kostenrahmen von 6,5-7,5 Cent/KWh.
> Nun ja, da habe ich selbst auf windenergiefreundlichen Seiten höhere
> Kosten gesehen /- 8 Cent/KWh. Und die garantierte Mindestvergütung
> beträgt 9,1 Cent/KWh.
Du verwechselst Produktionskosten und Verguetung. Die Verguetung
ist keine “Mindestverguetung”, sondern eine Hoechstverguetung,
die ueber die Jahre gemaess dem EEG einer Degression unterliegt.
Sie gilt nur noch fuer Offshoreanlagen, bei Onshoreanlagen ist
sie niedriger. Aus der Differenz zwischen den Kosten und den
Verguetungen erzielen die WEA-Betreiber ihre Erloese.
Verglichen mit den 19-20 Cent, die der Privatkunde fuer die
Kilowattstunde bezahlt, ist das nicht die Menge.
> > Die Kosten neugebauter AKW werden mit 5-6 Cent/KWh kalkuliert.
> > Externe Kosten sind da nicht drin.
> Externe Kosten der WEA-Anlagen (Speicher, Regelenergie) sind bei
> Windenergie auch nicht drin.
Speicher sind keine externen Kosten der Windenergie. Derzeit werden
die existierenden Speicherwerke so gut wie ausschliesslich von
Kohlekraftwerken und AKW in Beschlag genommen. Vor allem die AKW
laden dort ihre naechtliche Ueberproduktion ab. Die Regelenergie
ist Teil des Netzbetriebs, fuer den die vier Flaechenmonopolisten
den unabhaengigen Erzeugern, egal ob erneuerbare Energien oder
andere, saftige drei bis vier Cent je KWh abknoepfen, eine nach
verbreiteter Meinung weit ueberzogene Gebuehr. Wie mehrfach
erwaehnt, ist die Kapazitaet der Regelreserve durch den Ausbau
der Windenergie gerade nicht gestiegen, sie liegt in den
Regelbereichen mit ueberwiegend Windstrom sogar deutlich
niedriger als in denen mit ueberwiegend Kohle- und Atomstrom.
Ausserdem sind die externen Kosten der fossilen Energien unter
anderem die CO2-Emissionen und andere Schadstoffe, das Risiko
von Unfaellen mit grossflaechigen Kontaminationen, die z.B.
bei AKW praktisch unversichert sind, die Umweltfolgen des
Bergbaus von Kohle, Uran, Oel und Gas und dergleichen. Bei
der Windenergie gibt es keine vergleichbaren Kosten. Nach
Modellrechnungen ist gerade Windstrom unter Beruecksichtigung
dieser ueberwiegend von der Gesellschaft getragenen Kosten
heute schon die billigste Energieform, dazu eine, die ziemlich
garantiert nicht teurer wird und nicht ausgeht(was fuer die
erneuerbaren Energien allgemein gilt).
> > WEA sind heute schon konkurrenzfaehig, wenn man die
> > externen Kosten, die AKW und fossile Kraftwerke abwaelzen,
> > beruecksichtigt.
> Die müsste man auch bei WEA erst mal berücksichtigen.
Das tut man ja.
> > Dabei werden WEA immer billiger.
> Wenn man betrachtet, daß die “guten”, windgünstigen Standorte schon
> alle “belegt” sind, würde ich das bezwiefeln.
Du magst das “bezwiefeln”. Die Wissenschaftler, Techniker und
Industriellen, die etwas davon verstehen, tun es nicht. Auch
wenn in der BRD (die nicht der Nabel der Welt ist), ein
grosser Teil der geeigneten Standorte _an Land_ in der Tat
genutzt werden, bleibt da noch die Kapazitaet des Repowering.
Derzeit liegt die installierte Durchschnittsleistung pro
Anlage bei rund 1 MW, state of the art bei Neuinstallationen
sind derzeit 2-5 MW je Anlage. Neue Anlagen sind wirtschaft-
licher. Letztes Jahr hat Siemens einen Generator vorgestellt,
der bei gleicher Rotorleistung fast ein Drittel mehr leistet
und den technischen Maxima auf wenige Prozentpunkte nahekommt.
Auch die Materialien werden optimiert und mehr noch die
Steuerung und Regelung.
Hinzu kommt die Offshore-Windenergieerzeugung, die derzeit noch
in den Anfaengen steckt, aber ein erheblich hoeheres energetisches
Potenzial (>30% Vollaststunden bezogen auf die installierte
Leistung) auf groesserer Flaeche hat.
> > Dagegen
> > werden Uran und Erdoel/Erdgas immer teurer.
> Stimmt. Und wenn sie teurer werden als Wind, DANN kommt die
> Windenergie von selbst. Also ist ein Energieeinspeisegesetz VÖLLIG
> überflüssig?
Eben nicht. Wie erwaehnt, liegen die Kosten fossiler Energien
unter Beruecksichtigung der externen Kosten auf jeden Fall ueber
denen der Windenergie, die zudem eine heimische Energie ist
und den Bedarf, zu importieren oder andere Laender zu ueberfallen,
verringert. Meiner (und nicht nur meiner) Meinung nach ist auch
die Kernenergie, auf jeden Fall bei Neubauten, teurer als die
Windenergie, was sich auch in Finnland zeigt, wo sich Cogema
Einspeisepreise hat garantieren lassen, die ueber denen des
Windstroms bei uns liegen (und nicht sinken werden).
Das Problem der anderen Energien ist, dass die externen Kosten
von der Gesellschaft bezahlt werden. Da ist der Wettbewerb fuer
erneuerbare Energien verzerrt, weshalb das EEG auch sinnvoll ist.
..
> > > Nein. Niemand kann die Zukunft voraussehen. Niemand kann sagen, wie
> > > sich der Energiemarkt entwickelt, wann das Öl etc. wirklich knapp
> > > wird.
> > Du faselst.
> Nein. Ich zweifle lediglich zu Recht die Zuverlässigkeit von
> Prognosen an.
Ach ja? Doch nur, weil sie Deiner Argumentation nicht in den Kram
passen. Glaubst Du im Ernst, fossile Energien wie Oel und Gas
wuerden im Preis wieder sinken, etwa auf das Niveau der siebziger
Jahre?
> > Natuerlich kann man auf der Grundlage der derzeit
> > bekannten Daten die Entwicklung des Oelmarkts prognostizieren.
> Prognosen??? Sind dir vieleicht noch die “Prognosen” des Club of Rome
> - “Die Grenzen des Wachstums” in Erinnerung? Da wurde 1973
> prognostiziert, das Öl und viele andere Rohstoffe heute eigentlich
> schon längst nicht mehr verfügbar sein dürften … .
Offensichtlich hast Du das Buch nicht gelesen, sondern nur die
Prollereien dagegen. Dort wurden ueberhaupt keine Prognosen
abgegeben, sondern Szenarien entwickelt. Und die sagten in
der unguenstigsten Version den “overshoot and collaps” fuer
2030 voraus. Deine Behauptung ist offenkundig falsch.
> Und, klar, London ist ja längst im Pferdemist erstickt, soviel zu
> längerfristigen Prognosen … das sind Fortschreibungen, Denkmodelle,
> bessere Vermutungen, mehr nicht.
Du betreibst eine beachtliche Realitaetsverleugnung. Weder der
Klimawandel noch der Anstieg der Oelpreise sind “bessere
Vermutungen”. Es ist jedenfalls fahrlaessig und unwissenschaftlich,
auf Prognosen zu verzichten, weil Prognosen nicht hundert-
prozentig sicher sind. Und Kritik an Prognosen, die mehr
als Bildlesergeprolle ist, muss sich auf die bekannten
Daten und Fakten beziehen, nicht auf Zweck- und Hurraoptimismus.
> > Sicher gibt es Prognoseunsicherheiten. Mein Tip ist, dass die
> > angegebenen Reserven ueberschaetzt sind. Wie etliche, bei denen
> > es zur Verifikation kam.
> Mein Tip ist, schau dir mal die o.g. “Prognosen” des Club of Rome an.
Das waren Szenarien, und die sind keineswegs gescheitert.
Lies Dir doch die Buecher einfach mal durch, auch die
Fortschreibungen von 1992 und 2002.
> > > > Weil die Preisbestimmer die Umweltschäden NICHT in den Energiepreis
> > > > reinrechnen, welche die globale Erwärmung verursacht.
> > > Schlicht nicht kalkulierbar, vielleicht nicht mal zu berücksichtigen.
> > > Es gibt eine globale Erwärmung, unbestritten. Nur, sowas gab es schon
> > > immmer auf der Erde,
> > Nun faselst Du und verbreitest unwissenschaftlichen Dreck.
> Ich stelle Fragen. Nichts weiter. Deine heftige Reaktion deutet eher
> darauf hin, daß du Sicherheiten und einfache, endgültige Antworten
> brauchst und suchst. Doch die gibt es bei der Klimaforschung
> schlichtweg (bisher) nicht. Das wird dir auch jeder ernsthafte
> Wissenschaftler sagen.
Du hast von der Klimaforschung offenbar auch keinen blassen
Schimmer. Du stellst auch keine Fragen, sondern bastelst Dir
eine Welt zurecht, in der Probleme, auf die Du keine Antwort
weisst oder die Antworten nicht hoeren willst, nicht existieren.
> > Bitte www.realclimate.org lesen. Dann wiederkommen. Das
> > sind Wissenschaftler.
> Eine einzelne Quelle, auch eine wissenschaftliche, kann zu diesem
> Thema nur wenig relevant sein.
Das ist mehr als “eine einzelne Quelle”. Da findest Du Referenzen
auf den derzeitigen Stand der Wissenschaften in der Klimaforschung.
Das ist in der Tat relevant. Die dort und in den Veroeffentlichungen
des IPCC diskutierten Modelle und Messergebnisse sind es, die man
kennen muss, bevor man Unsinn schwafelt wie den, eine Erwaermung
und die uebrigen klimatischen Prozesse der letzten 150 Jahre
“habe es immer gegeben”.
> Denn sowohl das wirkliche Ausmaß der Erderwärmung als auch der
> menschliche Anteil daran ist auch unter seriösen Wissenschaftlern!
> bis heute umstritten. Bzw. gibt es hier einfach noch keine
> “endgültigen” Erkenntnisse und Antworten. Dazu ist das Gebiet
> Erdklima einfach zu komplex.
Es gibt in den Wissenschaften nie “endgueltige Ergebnisse”, Du bist
aber mit Deinen Behauptungen von Tatsachen voellig unbeleckt.
> Echte Wissenschaftler und wissenschlich denkende Menschen wissen
> eines: Das man über viele wissenschaftliche Gebiete und Bereiche
> keine eindeutige und endgültige Aussage treffen kann, schon gar nicht
> in greifbaren Zahlen, am besten noch auf die Stellen hinter dem Komma
> - jedenfalls bis heute nicht.
Das sind billige Allgemeinplaetze, hinter denen Du Dein Wunschdenken
versteckst. Tatsaechlich wehrst Du so unbequeme Fakten ab, die Deine
Traumwelt in Frage stellen.
Alle serioesen Wissenschaftler, Techniker und Politiker sind sich
einig, dass der CO2-Ausstoss verringert werden muss, und dass fuer
fossile Energietraeger Ersatz gefunden werden muss. Und die
Abschaetzung und Bilanzierung der oekologischen Folgen von
Technikeinsatz ist eine wissenschaftliche Disziplin. Dagegen
kommt man mit billigen Phrasen wie “keiner kennt die Zukunft”
oder “man kann nicht aufs Komma ausrechnen” nicht an.
a^2

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Energie - Erstes 100 % Solar-Mehrfamilienhaus fert…

September 23, 2008

und-fertighaus-unter-oekologischen-gesichtspunkten/”>>energie zusätzlicher Materialeinsatz? - Das heisst, du brauchst je nach
> Hausgröße ca. einen 1/2 bis einen Zentner Kupfer ZUSÄTZLICH. Na dann
> rechne mal aus, was die Herstellung eines Zentners Kupfer an Energie
> und Umwelt kostet … da kann man SEHR lange ne Pumpe von betreiben.
Alu ist sehr energieaufwndig in der Herstellung, ich nehme mal diesen
Wert an.
(15kWh/kg)(den für Cu finde ich gerade nicht)
Ebenso nehme ich 50kg Cu an.
macht einen Energiebedarf von 50kg*15kWh/kg=750kWh
50W kann mann davon 1,7 Jahre betreiben.
> > Und unter einer 2 bis 3cm Dämmeung ist ist der Unterschied im
> > raumbedarf gering.
>
> Wenn die Dämmung nicht schlechter werden soll, muss sie natürlich
> genau so mitwachsen?
Heizungsrohre werden nur da isoliert, wo du nicht heizen willst (z.B.
Keller)
sonst sind sie eh nicht isoliert. Was soll das auch, bis zum
Heizkörper isolieren :-) > > und die par cm

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

sehe ich aehnlich wie Du - Viel Wind um Energie

September 23, 2008

> (schnipp…)
> > Nein. Es ist ein bloßes Umsteuern, insgesamt wird die
> > Energie teurer, und teurere Energie ist zunächst
> > volkswirtschaftlich immmer schädlich.
> Wer sagt denn, dass bei der kontinuierlichen Verteuerung der
> nicht regenerativen Energie der Energiepreis steigen muss?
Eben. Das Gute an den Erneuerbaren ist, dass sie zu einem
jetzt kalkulierbaren Preis Energie liefern. Beim Wind sind
das nur noch ca. 6,5 C/KWh Gestehungskosten, mit stark
fallender Tendenz. PV ist noch ziemlich teuer (50 C), wird
aber in den naechsten Jahrzehnten auf ca 10 C/KWh fallen
und damit billiger sein als Tagstrom vom Spotmarkt. Bei
Biomasseverstromung ist absehbar, dass sich der Preis bei
einem Aequivalent von 60-80$/Barrel Mineraloel einpendeln
wird, mit neuen Technologien eventuell darunter. Das ist
heute schon der Preis von Pflanzenoel.
Das bedeutet, dass die Erneuerbaren den befuerchteten
steilen Anstieg der Preise fossiler Energien ueber
100 $/Barrel Erdoel vermutlich ausbremsen werden.
Im Moment gibt es noch Markteinfuehrungskosten, die mit
dem EEG fuer jeden BRD-Haushalt mit 12-18 Euro im Jahr
soviel Kosten wie zwei Steckernetzteile oder ein TV-Set
im Standbybetrieb.
> Es kommen doch andere Energieträger/quellen dazu. Ich
> verschiebe also nur das Verhältnis von erneuerbarer zu
> nicht erneuerbarer Energie. Es könnte bei entsprechendem
> Ausbaugrad sogar dazu kommen, dass sich der Energiepreis
> verringert! (deswegen heisst es nämlich: ERNEUERBARE ENERGIE,
> capiche?)
Ja, das kann passieren. Bei PV gibt es ein paar recht zukunfts-
traechtige Technologien, und auch bei der Windenergie ist
noch nicht abzusehen, wo die Grenze der Effizienzsteigerung
ist. Ein sehr wichtiger Bereich ist natuerlich die Vernetzung
von Stromerzeugung und -verbrauch. Hier wird es mittelfristig
moeglich sein, variable Teile des eigenen Stromverbrauchs in
Zeiten hohen Stromangebots zu legen und damit Preisvorteile
zu erzielen. Das kann auch im Privatbereich interessant sein.
> > Die Frage ist umgekehrt: Warum ein Problem vorzeitig und
> > sehr teuer -vieleicht- lösen, bevor es sich stellt? -
> Du bist ernsthaft der Meinung, das Problem gibt es noch nicht?
> (ja ist den heut scho’ Weihnachten?)
*g* gut gegeben.
> > Nichts spricht dagegen sich vorzubereiten, also Forschung,
> > Pilotprojekte, etc.,
> Ach? Wie finanziert? ETWA DURCH SUBVENTIONEN?
Ach was, wir warten auf die Fusion, die wird alles richten :).
Spass beiseite, gegen Forschung in alle Richtungen, auch
nukleare und Fusionsforschung, habe ich nichts einzuwenden.
Dass die nuklearen Pfade immer noch reichlich einseitig
uebersubventioniert werden, finde ich weniger schoen.
> > so daß man die Lösung aus der Schublade ziehen kann, WENN
> > die nicht regenerativen Energien dann in 10, 20, 30 Jahren
> > wirklich teurer werden.
> Bis dahin haben dann Andere (Japan,Usa,Skandinavien)das
> Rennen für sich entschieden( mal wieder!) Diese Entwicklung
> zu verschnarchen, kann sich Deutschland NICHT leisten!
In der Tat. Innovative PV (z.B. sulfurcell), Windenergie-
anlagen und Steuerungen fuer erneuerbare Energien, wie sie
beim ISET entwickelt werden, Offshore-WEA, Biogas- und andere
Biomasseenergieproduktion sind wegen des Klimawandels und
des absehbaren Endes im Ueberfluss verfuegbarer fossiler
Energietraeger Zukunftstechnologieen und Zukunftsmaerkte.
> > DANN werden auch die steigenden Marktpreise automatisch
> > alternative Energieen rentabel machen - ganz ohne
> > Subventionen. Aber jetzt schon auf für Jahrzehnte
> > Milliardensubventionen für Anlagen zu auszugeben, die NIE
> > jemals wirtschaftlich Energie produzieren werden, halte
> > ich - wie viele andere für eine Fortsetzung des Kernkraft-
> > /Kohle - Subventionswahnsinns, nur mit anderem Motto.
> Der einzige der ständig von Subvention spricht bist DU!
> Ausserdem kommt es mir komisch vor, wenn jemand bei dem
> Thema “NIE JEMALS” in den Mund nimmt. Damit hat er sich
> eigentlich schon als reichlich voreingenommen geoutet.
Tja. Gerade Subventionsgegnern oder -skeptikern muesste das
EEG eigentlich gefallen. Es ist das erste Foerderungsgesetz
mit eingebautem Verfall der Foerderung und damit dem Zwang,
die Technologie wirtschaftlich zu machen. Tatsaechlich laeuft
der Fortschritt bei den WEA schneller, als selbst Optimisten
erwartet haetten.
> (schnipp..)
> > Bei 1,21 Euro also ca. 2,30DM. - Der Spritpreis wird durch
> > die Verknappung des Öls ganz AUTOMATISCH irgendwann 2,55
> > Euro (ca. 5DM) erreichen - aber als Markpreis, und nicht
> > als ideologischer Furz der Grünen.
> Ein Grünenhasser! Das mag zwar für dein Gemüt gut sein,
> bringt aber in der Sache garnix. Mir jedenfalls ist es egal,
> wer ein gutes Konzept hat.
Ja. Ein Gruenenhasser, jedenfalls solange es sich um Fischer
oder den Fettwanst aus Baden-Wuerttemberg (Name vergessen)
oder aehnliche Figuren handelt, bin ich auch :). Die Typen
haben alles verraten und verkauft, was die gruene Partei, ob
man sie mochte oder nicht, je ausgemacht hat.
Trittin dagegen achte ich. Er hat in der Regierung unpathetisch
Sacharbeit geleistet und sich um die Schmutzkuebel, die
Schroeder, Fischer, die CDU und die Bildzeitung ueber ihm
ausleerten wenig gestoert. Von der Basis hat er fuer seine
Kompromisse Pruegel bezogen, verstaendlich, aber nicht immer
gerecht.
> > Und genau DANN, und erst dann, kann man mit erforschten
> > und erprobten Konzepten -ganz ohne ideologisch verbratene
> > und verteilte Steuermilliarden- in der Breite auf
> > alternative Energien umschwenken.
> Wer soll denn die “erforschten und erprobten Konzepte” aus
> der Schublade ziehen? Etwa alles ohne Subventionen? ..
Sehe ich aehnlich. Es ist in der ganzen Weltgeschichte noch
keine Technologie ohne Foerderung etabliert worden. Die
Dampfmaschinen wurden erst rentabel, als die Briten Indien
ueberfielen und pluenderten und Einfuhrzoelle auf ihre
Billigtextilien verboten, wodurch Millionen indischer
Textilarbeiter verhungerten. Ebenso verfuhren sie in Irland,
Aegypten und anderswo. Naja, Bush betreibt aehnliche
“Industriepolitik”. Dagegen ist die Foerderung erneuerbarer
Energien eine friedliche und kooperative Angelegenheit,
die nicht nur die BRD, sondern auch den Rest der Welt
weiterbringt. Ganz ohne Massenmord und Folter.
a^2

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Idealismus und Metaphysik - Viel Wind um Energie

September 22, 2008

> Die postulierten Voraussetzungen (”mehr Bildung und höhere Löhne”)
> lassen sich nicht erfüllen und die Vorhersagen nicht überürüfen.
> Sowas taugt allenfalls als Religions-Ersatz, und außer bei den
> Steinzeit-Marxisten hat sich das eigentlich auch herumgesprochen.
>
> Real wird folgendes passieren: Die Chinesen haben mittlerweile
> gelernt, auf der Klaviatur des “globalisierten” Kapitalismus zu ihrem
> Vorteil zu spielen. Das bekommen die tollen West-Manager, die mit
> ihren Quartalsberichten kämpfen, nicht mit und laufen in die Falle,
> in der die USA heute schon stecken: Alles outgesourced, und das Geld
> verdienen die Chinesen.
>
> So eine Dummheit endet typischerweise mit einem Crash, und der
> kommende wird speziell für die USA gigantisch. Auf den Trümmern des
> Wallstreet Yuppie-Kapitalismus werden sich dann neue Strukturen
> bilden, und das werden speziell die Giganten nicht überleben, ohne
> gewaltig Federn zu lassen. GM ist jetzt schon pleite, und die
> Dinosaurier starben beim Crash auch aus.
Das hört sich doch alles noch spekulativer an, als das, was Marxisten
an Tendenzen abschätzen. Diese Untergangs-Utopien sind der religiösen
Denkweise näher als du wahrhaben willst.
Z.B. “Die Chinesen haben mittlerweile gelernt..”. Es gibt ja diese
metaphysische Setzung des “Chinesen an sich” nicht. Die Bevölkerung
in China besteht ja auch aus Schichten. Von denen sind einige sehr
arm, darüberhinaus sollte man sich fragen wer in Zukunft die
Produktionsmittel besitzt, oder: wird es eine Mittelschicht geben,
wenn ja mit welchem Konsumverhalten usw.
Materialistische Grüße,
T.P.

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Re: Untertakten um Energie zu sparen? - Hardware: Prozessoren

September 21, 2008

energiedürfte im allgemeinen keine Probleme geben.
> Den FSB kannst du ohne bedenken runtersetzen, dadurch verringert sich
> auch der core-takt auf 950 Mhz.
> Im folgenden kannst du auch die Kernspannung absenken.
> Beim Stromsparen geht die Taktfrequenzverringerung linear, die
> Spannungsverringerung aber im Quadrat in die leistungsverringerung
> ein.
> In der folge kannst du dann auch deine Lüfterleistung verringern,
> aber hier vorsichtig sein damit du keine Hitzeschäden an der cpu
> verursachst.
>
> mfg jup
Schade, dass das nur linear mit dem Takt geht. An der Spannung kann
man wohl kaum was machen, die Server Tualatins brauchen ‘ne spezielle
Spannungs/Last Kurve und es handelt sich um ein Server Mainboard, das
hat solche Gimmicks bestimmt nicht.
Lüfterleistung ist kein Problem, so ein Tualatin verbraucht ja nicht
so viel (13W Idle, etwas über 30W max.)
Danke für deine Hilfe!

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Re: Untertakten um Energie zu sparen? - Hardware: Prozessoren

September 21, 2008

energieo zusammen,
>
Hi
>
>
> Ich werde aus Stromspargründen alle Karten rausnehmen, die es dafür
> nicht braucht. Zwei HDs brauche ich nach wie vor, weil die
> Musiksammlung recht gross ist und der PC als erste HD nicht mehr als
> 120 GB schafft (und ich die HDs schon hab, erst neue kaufen müsste,
> das will ich nicht).
>
> Frage: Die CPU hat 133 MHz Bus Takt. Den kann ich doch auf 100 MHz
> runter setzen? Dann braucht der PC weniger Strom, oder? Und ich kann
>
die Lüfter runter regeln! Ob das viel ausmacht und sich somit lohnt?
>
Das dürfte im allgemeinen keine Probleme geben.
Den FSB kannst du ohne bedenken runtersetzen, dadurch verringert sich
auch der core-takt auf 950 Mhz.
Im folgenden kannst du auch die Kernspannung absenken.
Beim Stromsparen geht die Taktfrequenzverringerung linear, die
Spannungsverringerung aber im Quadrat in die leistungsverringerung
ein.
In
der folge kannst du dann auch deine Lüfterleistung verringern,
aber hier vorsichtig sein damit du keine Hitzeschäden an der cpu
verursachst.
mfg jup
> Danke für eure Hinweise!

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Unzureichende Methoden … - Viel Wind um Energie

September 20, 2008

energieokratisierung als solche hat bei der Anwendung auf
> > naturwissenschaftliche Vorgänge wie Energieerzeugung keine Auswirkung
> > auf Effizienz oder Umweltfreundlichkeit. Denn die wird durch
> > Naturgesetze bestimmt, und nicht durch den Willen der Mehrheit.
>
> Ich denke du hast die Wechselwirkung zwischen gesellschaftlicher
> Organisiertheit und Technikentwicklung nicht begriffen.
Diese Wechselwirkung ist mir durchaus bewusst: Sie ist aber nicht
Gegenstand meiner Aussage.
KEINE Technikentwicklung kann gegen naturwissenschaftliche Grundlagen
betrieben werden, und KEINE Technikentwicklung wird vorsätzlich
ineffektive Erzeugungsmethoden bevorzugen. (Falls sie es -z.B. aus
kulturellen Gründen- doch tat, konnte die betreffende Kultur nicht
lange gegen konkurrierende Kulturen mit effizienteren Entwicklungen
bestehen.
> Eine
> Industriealisierung war auch nur ab einem bestimmten
> Entwicklungsstand der gesellschaftlichen Organistation möglich. Eine
> Wechselwirkung gibt es auch hinsichtlich der Metallurgie (Bedürfnisse
> der frühen Könige in der Bronzezeit), Nautik
> (Handelskapitalbedürfnisse im 16. Jhrt).
Alle diese Entwicklungen beruhten auf der praktischen Nutzung der
naturwissenschaftlichen Grundlagen; und sie wurden zweckentsprechend
nach den jeweils besten naturwissenschaftlichen Methoden technisch
optimiert.
> Warum sollte die Art der
> Energieproduktion eine Ausnahme machen und unabhängig von
> Gesellschaft sich entwickeln?
Weil man über die Effizienz von Energieerzeugung nicht abstimmen
kann; sie ergibt sich durch die naturwissenschaftlichen Grundlagen
der jeweiligen Methode.
> > Wieso/woher soll ein demokratischer Betrieb bessere Produkte
> > herstellen?
>
> Wie bei freier Software und einer demokratischen Gesellschaft zu
> sehen: Viele Köpfe wissen mehr als wenige.
… und viele Köche verderben den Brei. Man braucht sich nur unsere
demokratisch gewählten Politiker anzusehen, um zu sehen, daß
demokratische Entscheidungen weiss Gott nicht zum praktischen,
effizienten Optimum führen.
Auch waren die Ergebnisse bisheriger demokratischer Wirtschaftsformen
(z.B. Genossenschaften) nicht gerade ermutigend.
> Deine idealistischen Vorstellungen von der abgehobenen Entwicklung
> von Technik sind historisch nicht haltbar und als Geschichtskonzept
> überholt. Versuch mal materialistisches Denken zu verstehen. Du hast
> davon ein falsches Bild.
Ich sehe hier eher nur einen weiteren zwecklosen Versuch,
physikalische Grundlagen und Gegebenheiten -und nur diese bestimmen
über die mögliche Effizienz einer Energieerzeugung- mit
geisteswissenschaftlichen Methoden zu beschreiben und zu erklären -
hier eben mit Methoden der Geschichtsforschung.
Technik ist die praktische Anwendung der Naturwissenschaften. Und nur
diese praktische Technik-Entwicklung steht tatsächlich in deutlicher
Wechselwirkung mit gesellschaftlich-historischen Aspekten.
Ein naturwissenschaftlicher Erkenntnisstand (im modernen Sinne)
hingegen lässt sich nicht gesellschaftlich definieren - z.B. Galileos
“Widerruf”, die Sonne würde sich um die Erde drehen, war ein bloßes
Lippenbekenntnis; auf dieser Basis wäre keinerlei technische
Entwicklung (z.B. Nautik) möglich gewesen.
Gruss,
TecDoc

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Gibt es schon - Viel Wind um Energie

September 19, 2008

energietlich würde es viel einfacher gehen: Auf das Stromsignal wird
> ein Datensignal aufmoduliert. Im Datensignal wird der Aktuelle Preis
> pro Kilowatt angegeben. Bei grossen Verbrauchern kann man dann
> einstellen, ab welchem Preis sie Strom ziehen dürfen. zB.
> Waschmaschine startet wenn der preis unter 3 cent pro KWh ist. Wenn
> da genügend Kosten einzusparen sind wird es schnell Geräte geben die
> diese Technik unterstützen.
Gibt es doch schon seit Jahrzehnten. Die Technische Lösung nennt sich
Rundsteuertechnik, die wirtschaftliche Komponente Nachtstrom. Stellt
einen Gewissen technischen Aufwand dar, da an die Einkopplung auf der
Usterspannungsseite erfolgen muss. Also wird an jedem Trafo
(oberspannungsseitig) aus und (Unterspannungsseitig) wieder
eingekoppelt.
Natürlich muss bei deinem Vorschlag der komplette Verbrauch
protokolliert werden, die Messgeräte amtlich verblomt werden und die
Daten an den Stromversorger/Netzbereiber zur Abrechnung
weitergeleitet werden.
Übrigens werden auf dieser Basis Erdwärmeanlagen betrieben. Mit
normalen Stromtarifen würden diese sich nicht rechnen.
mfg
darwin

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)

Das ginge schon - Viel Wind um Energie

September 17, 2008

energie könnte sich
> > lohnen das Blockheizkraftwerk über Mittag anzuwerfen, obwohl man
>
> Um waszu machen ? Warmes Wasser das man nicht braucht, oder einfach
> Strom damit sich das BHKW rechnet ? Das führt dann wieder nur zur
> Energieverschwendung. Ein Wärmegeführtes BHKW soll ja gerade Strom
> nur nebenbei produzieren, nur wenn die Wärme auch gebraucht wird.
Viele BHKW Anlagen sind mit Solaranlagen kombiniert - da gibt es dann
auch große Pufferspeicher. Da könnte es grundsätzlich schon
interessant sein, wenn solche Anlagen netzseitig angefahren werden
können, wenn kurzzeitig die Last im Netz ansteigt (oftmals nur wenige
Minuten).
Ein anderer Ansatz - der auch schon ganz real umgesetzt wird - sind
die bei vielen Großabnehmern vorhandenen Notstromaggregate. Der
E-Versorger kann diese Anlagen dann anfahren und in sein Netz
einspeisen, wenn bei ihm beispielsweise plötzlich Kraftwerksleistung
wegfällt und Strom teuer kurzfristig zugekauft werden müsste.
Davon profitieren beide Seiten: Der Besitzer der Notstromanlage kann
seine Anlage sinnvoll nutzen und holt damit einen Teil seiner Kosten
rein und der E-Versorger kann einen Teil seiner
Reserve-Kraftwerksleistung einsparen.
> > eigentlich nicht heizen müsste. Als Zahlgerät braucht ein Haushalt
> > nur ein Stromzähler, und der ist so oder so verplombt.
>
> Bei Tag und Nachstromtarifen gibt es aber schon jetzt 2 Zähler,
> mechanische. Spätestens dann braucht man eine Digitalen Zähler mit
> Datenerfassung, wie ihn Industriekunden schon lange haben (ich glaube
> 15 Minuten Abnahmeintervalle). Allerdings kann sich das kein normaler
> Haushalt leisten. Die Dinger müssen Manipulationssicher sein, und der
> Phantasie beim Stromklau sind wenig Grenzen gesetzt - das macht es so
> aufwendig.
Bei vielen EVU werden schon heute für Kleingewerbekunden und
Privathaushalte ab 63A digitale Zähler verbaut. Die kosten längst
nicht mehr die Welt, sind mindestens genauso manipulationssicher wie
ihre mechanischen Brüder und lassen sich per Infrarot auslesen. Bei
Gewerbekunden sind sie oftmals auch schon mit GSM oder Modem
ausgestattet und werden regelmäßig vom EVU “abgelesen”.
Möglichkeiten gibt es viele und die Technik existiert.
Aber eigentlich ist unser Strom noch viel zu billig, als dass sich
echte Innovationen beim “Stromsparen” und beim Lastmanagement auf
breiter Front durchsetzen könnten.
Und solange Schaltnetzteile, um wenige Cent zu sparen, einen um
etliche Prozentpunkte schlechteren Wirkungsgrad haben, als technisch
möglich wäre, solange hunderttausende Stundenten in den Wohnheimen
ihren Rechner 24/7 SETI@home rechnen lassen weil Strom pauschal
berechnet wird und solange mein Nachbar weiterhin die gesamte Nacht
seinen Hof mit Glühlampen beleuchtet, sind solche Überlegungen wohl
müßig.

Abgelegt unter: Allgemein | Kommentare (0)