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Arbeitsplatz - Energie für unterwegs

Juli 17, 2008

-energie-gesetze-verabschiedet/388/”>energiesicher ist, dass der Büroeinzelpatz mit Desktoprechner,
Bildern von der Familie, Dilbert-Comics und Ablagefächern nicht das
Paradigma
der Computerarbeit bleiben wird.”
Also wenn wir mal Familienfotos, Comics und Ablagefächer weglassen,
sehe ich nichts, was an einem vernünftigen Arbeitsplatz überflüssig
sein sollte - ganz bestimmt läßt sich der nicht durch Laptops
ersetzen, egal wie lange der Akku reicht. Großer Bildschirm,
ergonomische Tastatur, vernünftig bedienbare Maus (Laptops haben
keine Maus, sondern einen kaum benutzbaren Mausersatz) und einen
Stuhl auf dem man längere Zeit sitzen kann, ohne dass einem gleich
der Rücken weh tut, ganz zu schweigen vom Tisch für Notizen (die
Teetasse ;o) und notwendige Geräte wie Drucker, Scanner,
EPROM-Brenner usw. Ein Regal für Ordner und Bücher (es gibt
Unterlagen, die das Internet nicht ersetzen kann) ist auch notwendig,
gute Beleuchtung und etwas Ruhe beim Arbeiten.
Das sind Vorraussetzungen, die man “irgendwo draußen” nicht hat, dazu
kommen noch so Sachen wie das unerträgliche Geschrei der Vögel,
Frischluft und gleißendes Licht auf dem Bildschirm - wie soll man so
arbeiten? Oder gar im Regen? Es erfordert doch schon höhere
Konzentration in einer “vielfältigen Umgebung” auch nur ein Buch zu
lesen und dann noch konzentriert und effektiv arbeiten - nein, daran
glaube ich nicht. Mobilität bedeutet vielleicht, dass man seinen
Arbeitsplatz schnell mal verlagern kann, aber nicht, dass man ohne
Arbeitsplatz auskommt.
G.

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