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Antwort - Viel Wind um Energie

Juli 19, 2008

energien laut oder leise dies ist eher eine Art Geschmacksfrage.
Ich wusste nicht, dass es hier um Geschmacksfragen geht. Mit diesem
Argument kann man jegliche Diskussion sofort ersticken.
“Atomkraft oder Windkraft - Eigentlich nur eine Art Geschmacksfrage”
Das ist doch Unsinn und trägt überhaupt nichts zur Diskussion bei.
> Es gibt da aber ein paar Unterschiede in der Energiemenge und der
> Verfügbarkeit. Sowie du bedenken solltest das man egal ob Windrad,
> Kohleofen oder Reaktor die Energie muss zu Verbraucher transportieren
> muss.
> Zum Glück haben wir in Deutschland ein Wireless-Stromnetz.
Der Transport zum Verbraucher ist einfacher, wenn der Strom eher
dezentral erzeugt wird, da dann tendenziell weniger Überlandleitungen
aufgestellt werden müssen. Insofern könnte Windkraft tatsächlich
besser abschneiden.
Insbesondere meinte der Vorredner wohl auch die interessante
Beobachtung, dass es in Deutschland wesentlich weniger Windräder gibt
als Strommasten, bei Ersteren jedoch von “Landschaftsverschandelung”
gesprochen wird, während die Letzteren offenbar keinen kümmern.
> Ja ist ja richtig aber auch ohne Erdöl gibt es die entsprechenden
> Stoffen nicht geschenkt.
Niemand will etwas geschenkt. Es geht um Effizienz und wie man
begrenzte Ressourcen sinnvoll verwendet. Ich finde schon, dass man
genau darüber nachdenken sollte, bevor man Milliarden Tonnen von
flüssigen und festen Kohlenwasserstoffen zur Energieverbrennung
verbrennt oder ob man lieber etwas daraus baut, was effizienter
Energie erzeugt. Und auch der Bau eines Kohlekraftwerks oder einer
Ölplattform, sowie der Transport von Brennstoffen rund um den Erde
kosten etwas. Ganz zu schweigen von potentiellen Problemen mit
Umweltverschmutzung und gesundheitlichen Risiken.
> Was werden die Menschen sagen wenn die bestehen Windkraftanlagen bzw.
> die Windkraft an sich zu den fossilen Zeugs gehören. Du redest als ob
> wir den tech. Fortschritt geschenkt bekommen haben.
Die Sätze habe ich nicht verstanden. Wieso sollte Windkraft jemals zu
den fossilen Energiequellen gehören? Und weil der technische
Fortschritt etwas kostet, sollen wir ihn nicht angehen, oder wie muss
man Deine Aussage verstehen?
Auch die Entwicklung der Atomkraft hierzulande hat Dutzende
Milliarden an staatlichen Investitionen/Subventionen in den 50ern und
60ern gekostet, von den weiteren Milliarden, die bspw. der Schnelle
Brüter in Kalkar gekostet hat, ohne auch nur eine KWh Strom zu
erzeugen, mal abgesehen.
> Beweise es, denn dies kann definitiv nicht stimmen.
Wieso kann dies “definitiv” nicht stimmen?
> Dies mag in den selltesten Fällen stimmen, denn die meisten sind sch
> on viel eher voll im A****.
Steht wo? Oder eher nur Dein Eindruck?

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