So einfach ist das nicht - Energie aus dem Meer
Juli 28, 2008
energieBrücke über die Meerenge von Gibraltar…
> http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,2021180,00.html
> ,,. an der die Propeller aufgehängt werden.
Die Druckkräfte der Stromerzeuger würden die Brücke umwerfen!
So etwas geht nur mit im Boden verankerten Ständern, aber wo willst
du die hinsetzen, ohne die Schiffahrt massiv zu behindern?
> Wasser fliesst da genug durch:
Das ist nicht die Frage! Du musst an die Folgen denken. Was ist, wenn
ein Großtanker den Generator trifft?
> “Eine unvorstellbare Masse Wasser passiert die Meerenge in den beiden
> gegenläufigen Strömungen: 1,5 Millionen Kubikmeter in der Sekunde
> fließen durch die Straße von Gibraltar, das entspricht rund 1200 Mal
> der Förderung der Niagarafälle.”
Ich zitiere mal die Populärwissenschaft (3Sat):
“In der Straße von Gibraltar bewegen sich zwei gegenläufige
Strömungen. An der Oberfläche fließt ein kalter Strom. Etwa 1,5
Millionen Kubikmeter Wasser drängen pro Sekunde durch die Meerenge
gen Osten ins Mittelmeer. Darunter gibt es einen warmen, aufgrund
seines Salzgehaltes schweren, Strom. Diese Gegebenheiten wurden nicht
nur zahlreichen Schiffskapitänen zum Verhängnis, …”
Der Bereich ist schon ohne künstliche Hindernisse unfallträchtig
genug. Im übrigen sind die Strömungsverhältnisse weitgehend
unerforscht. Kein Mensch wird heute und hier in Generatoren
investieren.
Zuvor muss noch reichlich Grundlagenforschung betrieben werden, die
aber vom Militär maximal behindert wird. Dazu kommen die Auswirkungen
auf das Mittelmeer, wenn diese Strömung behindert wird. Große Teile
des Mittelmeers sind heute schon gekippt. Es feht nicht viel und das
ganze Teil wird zur Kloake.
Außerdem ist dieses Nadelöhr geopolitisch zu wichtig, als das sich
die US-Militärs hier von Forschern in die Karten sehen ließen.
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