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moderne Ladetechnik… - Energie für unterwegs

August 10, 2008

energieoderne Geröte ziehen mehr Strom aus den Akkus als diese liefern
> sollten.
>
> Maximal ein zehntel der Nennleistung sollte gezogen werden. Also
> sollten die Akus mind. 10 Stunden halten.
> Wenn mehr gezogen wird erhitzen sich die Akkus und gehen defekt - ein
> uralte Erkenntniss, noch aus Zeiten als es keine Notebooks gab.
>
> Auch aus dieser Zeit eine Aussage eines Entwicklungsingenieurs der
> Grubenlampenwerke Zwickeu,…
Ja, genau dafür (für Grubenlampen-Akkus) galt das mit dem
10-stündigen Laden/Entladen, genauso wie die Methode der
Konstantspannungsladung. Das betrifft also offene NiCD (also mit
flüssiger Kalilauge, nicht wartungsfrei, mit der Möglichkeit, dest.
Wasser nachzufüllen)
Bei kleinen, gasdichten Geräteakkus (Standardgrössen wie AAA,AA,C,D)
gilt die Kapazitätsangabe des Herstellers für 5-stündige Entladung!
Bei Schnelladung muss nur die Abschaltung möglichst genau erfolgen,
da Überladung bei Schnelladung den Akku sehr schnell schädigt, im
Gegensatz zu 10stündiger Ladung, bei der bei Überladung so schnell
nix pasiert.
Hochstrom-Zellen für Akkuwerkzeuge oder RC-Modellbau vertragen
Entladeströme im Bereich von 10C (also 1/10stündige Entladung) und es
macht ihnen gar nichts aus.
> dem DDR-Herstellbetrieb für Akkus aller
> Art, von Knopfzellen f. Armbanduhren bis Akkus f. LKW und
> Gabelstapler-Akkus.
>
> Mit Lithum können wir die theoret. Leistung eines Akkus erhöhen, nur
> dann bilden sich recht schnell chem. Verbindungen in den Akkus und er
> lässt sehr schnell nach.
> Normale Nickel-Cadmium-Akkus, die mit einem Zehntel entladen werden
> und mit einem Zehntel geladen werden, halten jahrelang ohne scheinbar
> an Leistung zu verlieren.
Das tun meine restlichen NiCD auch, obwohl ich sie mit einem
(intelligenten!) Schnelladegerät geladen habe.
Was die meisten Leute über NiCD NICHT wussten: Man sollte sie nicht
voll geladen lagern, jedenfalls nicht über längere Zeit! Sonst
zersetzen sie sich von selbst, die Folge ist höherer Innenwiderstand
und irgendwann das Ende der Akkuzelle. Im Gegensatz zum früheren
Memoryeffekt lässt sich diese “Selbstzersetzung” nicht rückgängig
machen. Manche haben die NiCDs geladen, in der Hoffnung, dass sie
noch genog Ladung haben, wenn sie das Gerät nach 6 Wochen vielleicht
mal brauchten, das machten die Benutzer paar mal und wunderten sich,
warum der Akku nach 1 Jahr schon kaputt war, dann dachten sie, es
wäre der Memoryeffekt und begannen mit Lade-/Entladezyklen,
vergeblich. Auch Akkus aus Militärausrüstung, die natürlich für den
potentiellen Einsatzfall immer geladen sein mussten, sind manchmal
auf diese Art “vorgeschädigt”, der Innenwiderstand deutlich erhöht,
obwohl sie praktisch nie entladen wurden. Allerdings lässt sich
dieser Effekt durch Additive (Lithiumhydroxid) vermindern.-
Bei NiMH übrigens genau umgekehrt: die sollte man im 100% ENTladenen
Zustand nicht länger liegen lassen.
> Vorraussetzung ist eien schonende Ladung, die heute nicht üblich ist.
> Die einfachste Form des Ladegerätes, das den Akku nicht überlastet
> ist eine Konstantspannungsladung.
Für Akkus wie früher in Grubenlampen, ja. (siehe oben)
> Die komplizierte und teure Ladegerätversion ist die nach Kennlinie.
> Aber selbst die belasten die Akkus mehr als angebracht.
Wenn sie einigermassen genau abschalten, nicht. Die besten
Ladeverfahren sind CCS(erkennt Abschaltpunkt am genauesten) und
Reflex(unterbricht Ladestrom mit sehr kurzen, aber starken
Entladepulsen (2,5x Ladestrom). Das beseitigt die winzigen
Gasbläschen, die sich während des Ladens auf den Elektrodenfolien
bilden(auch bei gasdichten Akkus), und das bewirkt niedrigeren
Innenwiderstand(weil die Bläschen den Innenwiderstandsonst erhöhen
würden) und damit niedrigere Erwärmung der Akkuzelle, längere
Lebensdauer, höherer Ladewirkungsgrad)
>
> Mit den ganz billigen Ladegeräten, praktisch ohne Elektronik,
> ruiniert man sich die Akkus sofort, die braucht man also garnicht zu
> probieren. Man überläd die Akkus, die fangen an zu gasen und ein
> Sicherheitsventil platzt, dann kommt Luft rein und es bilden sich
> chem. Verbindungen,
Es verdunstet einfach der Elektrolyt, die Zelle trocknet aus.
Ausserdem dringt CO2 aus der Luft in die Zelle ein, bildet
Kohlensäure und neutralisiert damit die Kalilauge. Das passierte auch
in den offenen NiCD aus Grubenlampen, aber da kann man den
Elektrolyten einfach erneuern (mit neuer Lauge befüllen)
>
> Schlussfolgerung:
>
> Ein entsprechend grosser NiCa-Akku hält am Notebook über Jahre. Der
> wäre allerdings zu gross wie das NB.
*zustimmm*
>

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