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Güter, Schiff und Energie - Die Mehdorn-Air im Sinkflug

August 24, 2008

energieQualitäten, die wir uns vom Reisen erhoffen sind doch insgesamt
> die folgenden:
Die Bahn bietet auch Gütertransport. Da ist ein viel größeres
Potential an Kunden für die Bahn als beim Personenverkehr. Du hast
auch in deinen Ausführungen die Schiffahrt vergessen. Die wird zwar
selten für den Personentransport verwendet, von Touristen
Bummeltouren einmal abgesehen, aber das ist ein minimaler Teil
unseres Verkehrsaufkommens. Im Güterverkehr ist die Binnenschiffahrt
nicht zu unterschätzen.
> Punkt 3: Umweltverträglichkeit
> Gewinner: Bahn
> Die Bahn kann sich als einzige ein übergreifendes
> Stromversorgungsnetz leisten, also kann nur sie ihrer
> Energieversorgung zentral gestallten und damit am effizientesten.
Das ist eine grundlegend falsche Überlegung. Durch den Transport der
Energie (z.B. durch Oberleitungen) geht ein großer Teil der
ursprünglich erzeugten Energie wieder verloren. Damit wird der
Preisvorteil der Produktion im großen Stil wieder aufgehoben. Eine
dezentrale Energiegewinnung auf Basis von Energieträgern, die nicht
oder nur wenig transportiert werden müssen (Sonne, Wind, lokal
angebautes Rapsöl, Biogas, etc.) ist sinnvoller. Die zentrale
Energiegewinnung ist nur mit fossilen Brennstoffen effektiver.
Ökologisch besser als andere Transportmittel wird die Bahn durch die
geringen Verluste bei der Nutzung der Energie. Ein Schienenfahrzeug
hat deutlich geringere Reibungsverluste als ein Straßenfahrzeug, und
muss auch nicht erst Kilometerweit nach oben bevördert werden wie ein
Flugzeug. Der Wirkungsgrad an dieser Stelle ist nur beim Schiff
besser.

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