Idealismus und Metaphysik - Viel Wind um Energie
September 22, 2008
> Die postulierten Voraussetzungen (”mehr Bildung und höhere Löhne”)
> lassen sich nicht erfüllen und die Vorhersagen nicht überürüfen.
> Sowas taugt allenfalls als Religions-Ersatz, und außer bei den
> Steinzeit-Marxisten hat sich das eigentlich auch herumgesprochen.
>
> Real wird folgendes passieren: Die Chinesen haben mittlerweile
> gelernt, auf der Klaviatur des “globalisierten” Kapitalismus zu ihrem
> Vorteil zu spielen. Das bekommen die tollen West-Manager, die mit
> ihren Quartalsberichten kämpfen, nicht mit und laufen in die Falle,
> in der die USA heute schon stecken: Alles outgesourced, und das Geld
> verdienen die Chinesen.
>
> So eine Dummheit endet typischerweise mit einem Crash, und der
> kommende wird speziell für die USA gigantisch. Auf den Trümmern des
> Wallstreet Yuppie-Kapitalismus werden sich dann neue Strukturen
> bilden, und das werden speziell die Giganten nicht überleben, ohne
> gewaltig Federn zu lassen. GM ist jetzt schon pleite, und die
> Dinosaurier starben beim Crash auch aus.
Das hört sich doch alles noch spekulativer an, als das, was Marxisten
an Tendenzen abschätzen. Diese Untergangs-Utopien sind der religiösen
Denkweise näher als du wahrhaben willst.
Z.B. “Die Chinesen haben mittlerweile gelernt..”. Es gibt ja diese
metaphysische Setzung des “Chinesen an sich” nicht. Die Bevölkerung
in China besteht ja auch aus Schichten. Von denen sind einige sehr
arm, darüberhinaus sollte man sich fragen wer in Zukunft die
Produktionsmittel besitzt, oder: wird es eine Mittelschicht geben,
wenn ja mit welchem Konsumverhalten usw.
Materialistische Grüße,
T.P.
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