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Das ist nicht der Punkt - Viel Wind um Energie

September 16, 2008

Atomkraft-Fans wie du übersehen in der Diskussion immer einen sehr
wesentlichen Punkt.
AKW’s halte auch ich für energiepolitisch gesehen für eine gute
Sache, wenn sie auch nicht perfekt sind. Gäbe es das irrsinnig hohe
Gefährdungspotential durch radioaktive Isotope nicht, dann würde ich
sofort sagen: her mit den Dingern. Könnte sich prima mit den
alternativen Energien ergänzen.
Es sind aber völlig andere Gründe, die ganz entschieden gegen eine
Nutzung der Atomkraft sprechen und aufgrund dieser Gründe gibt es
auch das gesellschaftliche “Nein”. Das Problem der Entsorgung ist
beispielsweise völlig losgelöst von jeder Energie-Debatte. Und eines
der Kardinalsargumente, nämlich daß wir nicht wissen, in welchem
politischen und wirtschaftlichen Umfeld die Teile dereinst mal vor
sich hinbrummen, sieht man auch an der Debatte über die
Energiepolitik des Iran. Die Sache ist schon derart ausdiskutiert,
daß ich jedem Versuch, das alles wieder aufzuweichen, nur noch mit
einem begegnen werde: Widerstand, Sabotage, Kampf. Keine Atomkraft
und zwar nirgendwo, Schluß.
Gebt halt endlich auf! Ich muß doch auch auf viele Träume verzichten,
da werdet ihr in eurem Technologie-Wahn doch auch mal einen Dämpfer
hinnehmen können. Mensch, wie die bockigen Kinder - es nervt.

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schwer beherrschbar? - Viel Wind um Energie

September 16, 2008

> Du verschweigst, daß dieses seit langem bekannte Verfahren,
> der schnelle Brüter ist, der u.a. mit flüssigem Natrium
> gekühlt werden muß und vorsichtig ausgedrückt,
> technisch schwer zu beherrschen ist.
Das ist, vorsichtig ausgedrückt, Unfug. Metallgekühlte Reaktoren
(hauptsächlich Natrium/Kalium und Blei/Wismut) sind inzwischen
routinemäßig im Einsatz, insgesamt wurden 300 Reaktorjahre Erfahrung
gesammelt. Zwei schnelle Brüter (BN-350 und BN-600) waren über 20
Jahre im industriellen Einsatz, einer läuft noch immer. Viele
weitere treiben U-Boote, auch wenn die nicht als Brüter ausgelegt
sind. Nur zwei Reaktoren hatten nennenswerte Probleme (Superphenix
und Monju), bei keinem der viel zitierten Natriumfeuer (übrigens,
Kohle brennt auch und Dampf- oder Staubexplosionen sind auch nichts
lustiges) bestand auch nur die Gefahr, dass Radioaktivität
freigesetzt würde, denn wenn es brennt, brennt es im
Sekundärkreislauf.
Dafür verschweigst du, welche Möglichkeiten metallgekühlte Reaktoren
eröffnen. Sie können im Fehlerfall passiv gekühlt werden und gehen
ohne Eingriff irgendwelcher Sicherheitssysteme in einen stabilen
Zustand über, sie produzieren weniger problematischen Abfall, indem
sie alle Aktinide spalten, sie funktionieren mit einem einfacheren
und viel saubereren Wiederaufarbeitungsverfahren als thermische
Reaktoren und sie erreichen dank höherer Arbeitstemperatur einen
besseren Wirkungsgrad. Außerdem zieht auch das ohnehin unsinnige
Terrorismusargument nicht, weil man diese Reaktoren unterirdisch
bauen würde, da wo es keine FLugzeuge gibt. Frag Google nach dem
“Integral Fast Reactor”, wenn du Details wissen willst.
Darüber hinaus sollte man nicht vergessen, dass der metallgekühlte
schnelle Brüter nicht der einzige Brutreaktor ist. Über 900
Reaktordesigns sind denkbar! (Zugegeben, solche wie der RBMK sind
auch dabei, und die muss man nicht unbedingt in Betracht ziehen.)
Darunter sind bleigekühlte schnelle Brüter (keine Feuergefahr),
Salzschmelzenreaktoren (etwas aufwändig, aber eigentlich sehr
elegante Thoriumbrüter, die außerdem übrig gebliebenes Waffenmaterial
verheizen können) und sogar Leichtwasserbrüter (ebenfalls
Thoriumbrüter, wenngleich sehr knapp und mit Korrosionsproblemen).
> > Danach kommt noch die Fusionsenergie, die reicht für einige 10000
> > Jahre.
> Du hast schon einen funktionierenden Prototypen gesehen, oder?
JET funktioniert bereits. Er liefert zwar netto keine Energie, aber
er funktioniert (was mich im Übrigen ehrlich überrascht). Und wir
haben noch ein paar tausend Jahre, um das hinzukriegen.
> Oder eben auch nicht; der Nachweis, daß es kontrollierbare
> Kernfusion überhaupt JEMALS auf Erden geben wird, steht noch aus.
Ha! Der Nachweis, dass Wind- und Sonnenenergie für eine moderne
Gesellschaft ausreichend sind, allerdings auch. Dieses Messer
schneidet in beiden Richtungen.

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echtes Interesse - Viel Wind um Energie

September 15, 2008

>
> > Also doch, du gibst es selbst zu: Der GAU ist möglich.
>
> Was soll denn das heißen? Da gab es nie etwas abzustreiten, und das
> ist auch nicht das Geständnis eines Kriminellen.
Ich zitiere dich selbst:
> Ein Druckwasserreaktor kann nicht außer Kontrolle geraten. Völlig
> unmöglich, selbst wenn man den Kühlkreislauf durch Sprengung zerstört
> und die Kontrollstäbe herauszieht und wegwirft.
>
> Schau auf das Wort: Größter Anzunehmender Unfall. Natürlich ist der
> möglich, noch nicht einmal richtig unrealistisch. Dann hieße er ja
> “Nicht Mehr Anzunehmender Unfall”. Ein GAU ist schon per Definition
> immer möglich, und man kann eine Wahrscheinlichkeit dafür angeben.
>
> Eine völlig andere Frage ist, welche Folgen ein GAU hat. Er ist ja
> nicht unbedingt mit Freisetzung von Radioaktivität verbunden.
Dann wäre es ja schon per Definition kein GAU.
Der
> GAU beim EPR bedeutet einen geschmolzenen Kern im Containment, der
> GAU beim MSR bedeutet Salz im Speichertank, der GAU beim LM-FBR
> bedeutet gar nichts. Und beim klassischen Druckwasserreaktor
> bedeutet er einen Reaktorkern im Erdreich knapp unter dem
> Reaktorgebäude mit ziemlich hohen Aufräumkosten.
.. und der Freisetzung von Radioaktivität.
> Wieder eine andere Frage ist, wie wahrscheinlich ein GAU ist. Es
> müssen sehr viele Probleme zusammenkommen, damit ein GAU eintritt.
> Möglich ist er. Möglich ist aber auch, dass dich der Blitz beim
> Scheißen trifft. Risiken kann man, nein, muss man gegeneinander
> abwägen.
Genau. Und dabei verliert immer die Atomkraft.
> Und jetzt bitte keine Ausflüchte, dass alles konventionelle Böse ist
> und nur Alternative Energie die Absolution garantiert!Mit dem
> Wissen, dass Kohleverstromung jährlich 30.000 Menschen tötet (das ist
> eine Leiche alle 17 Minuten), findest du, man sollte zunächst
> Kohlekraftwerke oder Kernkraftwerke abschalten und warum?
Wieso oder? Warum darf man denn nicht beide Arten der fossilen und
die Gesundheit gefährdenden Stromerzeugung sukzessiv abschalten?
> > LOL! Fahr mal nach Hamm-Uentrup. Da kannst du den nicht rückbaubaren
> > Reaktor vom THTR besichtigen, in dem ein Haufen zerbröselter
> > Thorium-Kugeln für die nächsten paar Tausend Jahre kräftig strahlen.
>
> Einige wenige sind zerbröselt.
Und genau die verstopfen die Ein- und Ausgänge, aus denen man sie
heraus holen wollte.
Die Spaltstoffpartikel, die dabei
> frei werden, halten noch immer die Spaltprodukte zurück. (Ja
> wirklich, frag Google nach TRISO-Partikeln, wenn du verstehen willst,
> wie sie das machen.) Und ging es nicht eben noch um Überhitzung und
> Durchschmelzen? Was hat das mit zerbrochenen Brennelementen zu tun?
Das weiss ich nicht, du hast sie an dem Punkt ins Spiel gebracht.
> > Ganz und gar nicht, im Gegenteil. Regenerative Energie erzeugt sogar
> > gar keinen [Müll].
>
> [ ] Du weißt, welche Chemikalien zur Herstellung von Solarzellen
> eingesetzt werden.
> [ ] Du weißt, was aus Stauseen ausgast.
> [X] Abgewrackte Windturbinen sind auch Müll.
Im Vergleich zur Herstellung von fossilen Kraftwerken wiet weniger
gefährlich und von der Menge nur ein Bruchteil.
Abgewrackte Windmühlen können recycelt werden. Im
CFK-Forschungscenter Stade ist letztes Jahr das Verfahren vorgestellt
worden. Bis jetzt werden/wurden 20t/Jahr recycelt, mehr Müll ist noch
nicht angefallen. Sollte mehr Kapazität benötigt werden, kann die
Kapazität (fast) beliebig erhöht werden.
> Also entschuldige bitte, aber ein wenig Realismus wäre schon
> angebracht.
Du sagst es.
> > Und das Atommüll entsorgt wird, ist die größte Lüge der
> > Atomlobby. Es gibt weltweit keine Lösung für den gefährlichsten Müll
> > und es ist auch keine in Aussicht.
>
> Falsch, es ist nur keine Lösung in Aussicht, die Leute wie du
> akzeptieren werden. Das ist aber kein technisches Problem.
Nicht nur wie ich.
> Betrachten wir mal kurz die Kanadische Lösung.Kanadier holen ihr
> Uran aus Granitgestein, wo es offensichtlich seit Jahrmillionen lag
> und niemanden getötet hat. Ihr Reaktormüll ist hauptsächlich
> Uranoxid mit etwas Oxiden kurzlebiger Spaltprodukte. Den tun sie
> zurück in den Granit. Nach rund 300 (in Worten: dreihundert) Jahren
> ist er weniger gefährlich als Uranerz, und zwar deshalb, weil es sich
> dann essentiell um Uranerz handelt, und zwar abgereichertes.
Also warum machen wir das nicht auch so?
> > Ach, du meinst nicht zufällig die Anlage in Hanau, die ohne
> > entsprechende Genehmigung gebaut und betrieben wurde und aus der zig
> > Kilogramm Plutonium spurlos verschwunden sind?
>
> Hast du Links?(Aus echtem Interesse.)
Sicher:
http://72.14.207.104/search?q=cache:TNJBp6DnBR8J:www.uni-muenster.de/
PeaCon/wuf/wf-88/8830400m.htm Brennelemente Nukem Hanau

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Absolut sauber? - Viel Wind um Energie

September 14, 2008

> > > Sonnenenergie ist auch endlich. Klar. Nur mit einem Unterschied von
> > > Faktor 10^7.
> >
> > 10^5, wenn schon. Oder beziehen Sie sich auf Erdoel/Kohle?
>
> 10^9 / 10^2 = 10^7
Soll das eine Antwort sein?
Nochmal: Woher kommen die 100? Von Erdoel/Kohle? Bei Kernkraft sind’s
jedenfalls an die 2 Zehnerpotenzen mehr.
> > Warum? Es geht mit der Kernenergie doch gar nicht darum eine
> > “unendliche” Energiequelle zu erschliessen, sondern
> > Kohle/Erdoel/Erdgas zu ersetzen, bis EEn (hoffentlich irgendwann)
> > rentabel werden. Und da sind >=100 Jahre ein durchaus vernuenftiger
> > Zeitrahmen.
>
> Es ist nicht zu glauben. Sie wollen auf (nach menschlichen Maßstäben)
> unendliche, saubere Energiequellen verzichten nur weil es nicht
> Kernenergie ist?
Nein. Ich wuerde lediglich so lange warten, bis EEn so weit
ausgereift sind, dass Sie der Kernkraft das Wasser reichen koennen.
Und wenn EEn in 30 Jahren so weit sind, wunderbar, aber wenn es erst
in 1000 Jahren so weit sind, macht das auch nicht viel.
> > Kommt drauf an, was man unter “Wundermaschinen” versteht. Inhaerent
> > sichere Anlagen existieren schon laenger, Brutreaktoren sind
> > nachweislich realisierbar, …
> >
> > > Keine einzige hängt produktiv am Netz.
> >
> > Welche “Wundermaschine” meinen Sie?
>
> Unwissend? Na gut. Ihr Zitat:
> >Brutreaktoren sind nachweislich realisierbar..
> sagt es: _realisierbar_ ist _nicht_verfügbar_! Der Unterschied sollte
> verstanden sein.
“nachweislich realisierbar” genuegt doch. Wenn man politisch die
Kernkraft als Option nimmt, holt man sich die Blaupausen raus und
baut einen Brueter (wenn man es denn eilig haben sollte, ansonsten
kann man natuerlich auch die Blaupausen vorher noch auf den neuesten
technischen Stand bringen).
> > Da stimme ich zu. Allerdings wird es wohl noch etwas dauern, bis das
> > “immer besser” bei “gut” angelangt ist.
>
> Ist absolut sauber, unabhängig und in der Gesamtbetrachtung auch
> billig etwa _nicht_ gut?
“Absolut sauber” ist eine Illusion (auch bei der Produktion von WKAs,
PVAs, … wird jede Menge an Rohstoffen gebraucht). Billig nur wenn
die Kosten auf die Allgemeinheit abgewaelzt werden.
Und was Sie mit “unabhaengig” meinen, weiss ich nicht. Unabhaengig
vom Stromnetz? Wohl kaum. Unabhaengig von Grosskonzernen? Auch das
wuerde ich nicht unterschreiben wollen. Also unabhaengig von was?
> > 100 Jahre? Naja, wenn man auf alte Reaktortypen setzt und es
> > vermeidet neue Lagerstaetten zu erschliessen…
>
> Noch mal: die Träumereien sind ja schön, aber wenn _jetzt_ nur alte
> Reaktortypen zur Verfügung stehen bleibt es beim 10^2 Zeitrahmen.
Ja. Wie ich schon sagte: Wenn es so waere, wuerden es 100 Jahre sein.
Da es aber nicht so ist und heute schon modernere Reaktoren zur
Verfuegung stehen, kann ich das nur als billige KKW-Gegner-Propaganda
betrachten.
> > > Die Fusion ist auch wunderschön, aber wieder einmal
> > > erst in 50 Jahren produktiv einsatzbereit. Sollen wir ernsthaft so
> > > lange warten? Was man machen _könnte_ und was man machen _kann_ ist
> > > leider ein großer Unterschied.
> >
> > Ja. Aber das ist bei EEn auch nicht anders.
>
> Falsch. EEn sind ausgereift und im Einsatz.
Sie sind im Einsatz und funktionieren natuerlich (wenn Sie das mit
“ausgereift” meinen). Aber im Vergleich zu den konventionellen
Kraftwerkstypen (Wasserkraft, Kohle, KKW, Gas, …) stecken Sie noch
in den Babyschuhen.
> > Ich habe nichts dagegen, wenn EEn-Befuerworter ihren Strom aus EEn
> > beziehen. Und sobald diese selbiges noch tun, wenn kein EEG mehr
> > existiert, dann sollten EEn-Befuerworter auch ernst genommen werden.
> > ;-) >
> Mein Haushalt wird von dem 11% (und weiter steigendem) EE-Anteil
> versorgt. Ganz sicher!;-)
Also auch Sie konsumieren lieber an die 95 % konventionell
produzierten Strom (die Wasserkraft gehoert dazu). Und nur die
Haelfte Ihrer 11 % kommt von Windkraft

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Obskurantismus, wie gehabt - Viel Wind um Energie

September 14, 2008

%E2

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Energie <> Elektrizität - Spitzenreiter Deutschland

September 13, 2008

<...>
> 1.) wenn ich das gesammte Wachstum der regenerativen Energien fuer
> die naechsten 10 bis 20 Jahre dafuer verwenden will KKWs abschalten,
> dann hat man keine andere Alternative als weiter Kohle zu verbrennen.
> Gas ist viel zu teuer und Oel irgendwie auch.
<...>
“Energie” und “Elektrizität” sind ja nicht dasselbe, auch wenn da
immer wieder gern Verwirrung gestiftet wird (siehe z.B.
http://www.klimaschuetzer.de/klimaschuetzer/Energiemix/index.php?nava
nchor=1210070
wo von “Energiemix” geschwafelt wird, wo eigentlich die Anteile der
Primärenergieträger zur reinen Elektrizitätserzeugung gemeint sind!
Ganz sicher in völlig lauterer Absicht…).
Dieser Unterschied wird aber entscheidend, wenn man mal überlegt, wo
Alternativenergien ihre grössten Stärken haben.
Schaut man dagegen mal z.B. hier zum Thema Verteilung der
Primärenergieträger:
http://www.ag-energiebilanzen.de/download.php?path=presse/pm/11625561
96_80.135.89.38.pdf

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Plumpe Panikmache und Konsequenzen - Scotty, Energie! (und CO2)

September 13, 2008

energieh Artikel wie diesen hier schon lese, kann ich nur mit dem
Kopf schütteln (das verbraucht kein CO2 ;-). Da wird hier auf ein
vermeintliches Problem hingewiesen, das keines ist. Im Vergleich zum
“Gesamt-Klimagas-Austoß” der _Welt_ ist das nicht mal wenig, sondern
nichts, absolut gar nichts.
Wenn Leute wie der Autor hier, oder andere hysterische Öko-Spacken,
konsequent wären, würden sie bei den Hauptverursachern solcher Gase
ansetzen, die tatsächlich massiv zum Ausstoß derselben beitragen. Und
das ist 1. die Großindustrie samt Kohlekraftwerke sowie
Naturkatastrophen im weitesten Sinn (brennende Wälder, auf ewig
brennende/glimmende Kohleflöze sowie die Fürze und Rülpser von
Rindern, Stichwort Methan).
Erst wenn man diese Dinge in den Griff bekommen hat, _könnte_ man
darüber nachdenken, den CO2-Austoß des Verkehrs zu betrachten. Ganz
am Ende unter “Kleinvieh”, würde dann der Weltraumtourismus stehen.
Ganz sicher ist aber, dass wenn Leute wie der Autor hier mal ganz
einfach die “Luft anhalten” würden, mann deutlich mehr CO2 einsparen
kann, als die 2100 Tonnen pro Jahr.
Randall

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Re: Energie - ISSCC: Neues zur Itanium-Familie

September 12, 2008

energie, 130 Watt ist mal echt heftig. Nimmt man mal andere, zukünftige
> Komponenten (Grafik vor allem) hinzu, möcht ich echt nix über
> Stromverbrauch/Wärmeentwicklung bei zukünftigen PCs wissen.
> Schön, daß die Dinger immer billiger werden, aber ob man sich
> (überspitzt formuliert) in Zukunft die laufenden Kosten noch leisten
> kann? :) >
> Könnte man das Gehäusedesign/den Formfaktor dann bitte wenigstens so
> abändern, daß man brauchbare Fußwärmer unter dem Tisch hat? Anstatt
> ATX oder SFF (Small Form Factor) etwa WFF (Warm Feet Factor)…
>
Vielleicht schafft man es ja auch, daß die Dinger im Lichtbereich
strahlen? Dann noch ne Glasfaser dran und man hätte ne schöne
Schreibtischlampe.
> Aber solange ja alles nach mehr Megahertz schreit…
>
> Bis denne,
> scenic5

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Re: Energie sparen - Zweifel an CO2-freien Kraftwerken

September 11, 2008

> Ja, allen voran Norwegen, Schweden, Kanada. Na, was haben die
> gemeinsam? Bingo, dort ist es kalt. Nein, Energiesparlampen und
> Fernseher mit echten Netzschaltern sind da ziemlich unbedeutend.
Hier mal ein paar Daten, die zeigen sollen, dass man sich sowohl den
Pro-Kopf- als auch Gesamtenergieverbrauch eines Landes ansehen
sollte:
Ranking by per capita consumption
Qatar: 26,888.3kgoe; Total:15,891ktoe
Iceland: 11,800.0kgoe; Total:3,363ktoe
Bahrain: 9,323.2kgoe; Total:6,461ktoe
Canada: 7,999.5kgoe; Total:248,184ktoe
USA: 7,920.9kgoe; Total:2,281,414ktoe
Australia: 5,974.9kgoe; Total:115,627ktoe
Norway: 5,920.6kgoe; Total:26,607ktoe
Sweden: 5,762.3kgoe; Total:51,054ktoe
Germany: 4,263.5kgoe; Total:351,092ktoe
Japan: 4,091.5kgoe; Total:520,729ktoe
Ranking by total consumption
USA: 7,920.9kgoe; Total:2,281,414ktoe
Japan: 4,091.5kgoe; Total:520,729ktoe
Germany: 4,263.5kgoe; Total:351,092ktoe
Canada: 7,999.5kgoe; Total:248,184ktoe
Australia: 5,974.9kgoe; Total:115,627ktoe
Sweden: 5,762.3kgoe; Total:51,054ktoe
Norway: 5,920.6kgoe; Total:26,607ktoe
Qatar: 26,888.3kgoe; Total:15,891ktoe
Bahrain: 9,323.2kgoe; Total:6,461ktoe
Iceland: 11,800.0kgoe; Total:3,363ktoe
kgoe = Kilograms of oil equivalent per person per year
ktoe = Thousand metric tons oil equivalent
Source: http://earthtrends.wri.org/

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Re: Energie sparen ?? - Zweifel an CO2-freien Kraftwerken

September 11, 2008

energies ist doch Pillepalle
> > Ich spreche von 5.500 Watt (durchschnittlichem Verbrauch, Sommers wie
> > Winters) Primärenergieverbrauch.
>
> Wie viel wird benötigt, um eine Alu-Dose zu schmelzen? (Dazu kommen
> dann natürlich auch Alu-Fensterrahmen usw. usf.)
> Zumindest in größeren Orten sind Straßen und Plätze, Kaufhäuser,
> Bahnhöfe und vieles mehr beleuchtet und teilweise beheizt oder gar
> klimatisiert.
> Wie viel setzt die Industrie, das Handwerk und sonst noch wer ein, um
> tagtäglich Brot zu backen, Zeitungen zu drucken, all die Ferkel (vor
> allem solche, die flaches Land und Deiche kennen) in echten
> Parmaschinken zu verwandeln

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