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September 11, 2008
energieist der Wirkungsgrad der Turbine. Hinzu kommen noch die Verluste
> im Generator; in den Umspannwerken, auf der Leitung, …
> Ich tippe mal, dass die Verlust bis zur Steckdose bei über 85%
> liegen.
>
> 300 W für den PC .. damit die da im Kraftwerk es schön mollig warm
> haben.
> Irre, mehr als 2 kW werden dafür unauffällig verheizt.
>
> BTW: Kriegen wir hierzulande eigentlich Erdgas aus Sibirien?
Der KW-Wirkungsgrad bezieht sich auf die Generatorklemme (na ja, bei
20 kV und etlichen kA ist das ein richtiges Großbauteil).
Danach gehen nur noch ca. 5 % flöten, je nach Entfernung zum
Abnehmer. Man verwendet ja nicht umsonst Hochspannung zum
Energietransport, weil die Verluste in erster Linie durch ohmsche
Widerstände bedingt sind, hohe Spannung=kleiner Strom. Durch
geeignete Schaltungen im Netz wird stets dafür gesorgt, dass der
Strom möglichst kraftwerksnah abgenommen wird. Funktioniert leider
nicht bei Windmühlen im Watt fern der Küste.
Ja, wir bekommen ein E-Gas aus Sibirien. Da hängen wir schon an der
Nadel. Manch einer wird noch froh sein, wenn er mit kaltem A… einen
Heizlüfter einschalten kann, sollte Putin mal spinnen…
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September 10, 2008
> Jaaaaa, ich weiß, daß da dieses Dorf nicht direkt dranhängt. Wenn die
> Windräder für viel Geld ins href=”http://www.verbloggt.net/der-irrweg-beim-energiesparen/”>öffentliche Netz einspeisen, müssen es
> die großen Kraftwerke mit viel Aufwand und Energieverlust
> ausgleichen. Eine für die Windkraft verheerende Energiebilanz.
Das wurde doch heute schon gesagt: der geeignete Gegenpart zu
Windrädern sind Gaskraftwerke, die schnell reagieren können, ohne
Feuerungsaufwand. Die Amerikaner haben in den 90-er Jahren fast nur
solche gebaut, sie können also nicht ganz unrentabel sein. Ohne sie
freilich als Gegenpart zu Windrädern zu betrachten. Das hätten sie
mal besser getan. Eben kommt, weil sie es versäumt haben, eine
Rechnung in Höhe von einer Billion aus dem Irak. Das macht doch all
diese kleinlichen Einwände zur Makulatur.
Ja nun, Erdgas ist auch CO2-treibend und nicht regenerativ. Da nun
tun sich ganz neue Möglichkeiten auf: Turbinen verkraften eigentlich
jeden Kraftstoff, im Allgemeinen kann man alles, was irgendie brennt
als Treibstoff verwenden. Derzeit wird viel mit Raps experimentiert,
von dem man nur die Blüte verwenden kann, also ein winziger Bruchteil
der Pflanze.
Wobei ich nicht müde werde, den Kartoffelschnaps zu loben. Mit dem
hat die deutsche Wehrmacht ganze Fahrzeugflotten betrieben und am
Ende eine V2 in die Luft bekommen.
Ist es das, was die Abneigung erzeugt ? Ist Kartoffelschnaps ein
Nazi-Treibstoff ?
Ich würde sagen, der Antifaschismus hat andere Fronten zu halten.
Treibstoffe sind - unabhängig von ihrer Verwedung - politisch und
weltanschaulich neutral.
>
> Ich bezahl den Scheiß auch gleich zweifach: Als Steuerzahler, weil
> die Windkrafträder Abschreibungsobjekte für Besserverdienende sind,
> als Stromkunde, weil sie den Strom teurer machen. Doppelt bezahlt für
> energiepolitischen Nonsens.
Lächerlich. Du zahlst für Windstrom 9 cent (da ist alles drin,
Forschung , Produktion, Renditen) Atom und Kohle kosten 3,5 cent.
Aber aus alten, längst abgeschriebenen Kraftwerken, man hat schon
lange keines mehr gebaut. Es kann gut sein, dass neue Kohlekraftwerke
längst viel teurer produzieren als Windkraft. Atom erst recht.
Gruß Artur
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September 8, 2008
>
> > aquadraht schrieb am 2. März 2006 15:37
>
> [ 25% der Gesamtenergie aus Biomasse etc. ]
>
> > Diese Menge würde man aber nicht aus Abfällen allein herstellen
> > können, wovon ja der Vorposter alleine redete. Man müsste dazu massiv
> > “Energy-Crops” anbauen und dann noch verwerten um auf einen solchen
> > Energiewert zu kommen.
>
> Das ist richtig, und auch Biomasse aus Forst und Weidewirtschaft
> nutzen.
Heute hat Biogas schon einen Energieanteil von 0.5% in
Deutschland(wer jetzt lacht sollte mal schauen wo Wind vor der
Rot-Gruenen Koalition angefangen hat). Allein fuer Niedersachsen wird
ein möglicher Biogasanteil an der Energieproduktion auf der Basis
heutiger Landwirtschaftsabfallprodukte und Kläranlagen von 5%
angegeben. Da die Forschung über die Fermentierung in Biogasreaktoren
noch in den Kinderschuhen steckt, ist auch mehr möglich
(Energiercrops noch aussen vor). Ich erinnere mich noch an die
fruehen neunziger, wo den regenerativen hoechstens 5% in den
naechsten Jahren zugesprochen wurde. Jetzt wird über 20% allein mit
Windenernergie diskutiert. Ohne Frage, für den Durchbruch bei den
Regenerativen brauchen wir noch die Brennstoffzelle. Aber das sind
Zukunftstechnologien bei denen wir profitieren werden. Schon jetzt
gibt es abseits der Windenergie durch die Windenergie ein Vorsprung
in Deutschland in der Generatorentechnik. Wenn wir die ersten
verstehen was in einem Bioreaktor bassiert (dass ist jetzt noch eine
black Box) ereichen wir in einem weiteren Feld einen vorteil. Dabei
bin ich eignetlich ein Kernkraftbeführworter — und Fusion auf Lange
sicht. Aber richtig interessant wird der Energiermix.
Ausweichenergien zu schaffen, wenn es mit irgendeiner Technologie
Probleme gibt, und vor allem auch ein Exportmarkt, wenn man wie zB am
Iran sieht, dass man nicht allen Laendern Nukleartechnologie
“zumuten” möchte.
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September 7, 2008
energießer Nachteil der Segelschiffe war und ist, daß sie nur dann
fahren, wenn der Wind weht (mal ganz abgesehen davon, daß er auch
noch in die richtige Richtung wehen muß). Wenn Flaute ist, steht das
Segelschiff.
Das war unbefriedigend, daher hat man von Galeerensklaven bis zu
Atomkraftwerken alternative Antriebe entwickelt.
So. Jetzt die Frage: Meine S-Bahn soll aber auch bei Windstille
fahren, mein Kaffee auch bei Windstille warm werden. Das Windrädchen
dreht sich aber nicht bei Windstille. Wie löst man das Problem?
Es wäre natürlich sehr reizvoll, wenn sich der Fahrplan der S-Bahn
künftig danach richten würde, ob anderswo genug Wind für die
Generatoren weht. Und die S-Bahn wird zum virtuellen Segelschiff, der
S-Bahn-Chaffeur zum Kapitän. Vielleicht könnte man, analog zu der
Geschichte mit den Galeerensklaven, auch Tretkurbeln für die
Passagiere einbauen, damit man auch bei Windstille zumindest die
nächste Station noch erreicht…
Und die morgendlichen Pendler könnten Seemannslieder singen, so wie
früher auf dem Kutter:
“Blow, ye winds in the morning,
And blow, ye winds, high-o!
Clear away your running gear,
And blow, ye winds, high-o!”
http://www.musicanet.org/robokopp/shanty/tisadver.htm
***
Bei Solar habe ich übrigens den Verdacht, daß es ähnlich ist: Meine
Beobachtungen zeigen nämlich deutlich, daß nachts weniger S-Bahnen
fahren als am Tag. Lange Zeit konnte ich mir das nicht erklären. Aber
dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Nachts ist es ja dunkel,
da können die Solarzellen nicht so viel Strom erzeugen und da reicht
es dann nur für wenige S-Bahnen. Und wieder ein Welträtsel gelöst.
mfG, yossarian
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September 6, 2008
energieommst du darauf, daß der Wind immer den exakten Betrag haben
> muss, um im Durchschnitt einen regelmässigen Stromfluss zu haben?
Ich brauche nicht “im Durchschnitt” regelmäßigen Stromfluss, sondern
IMMER, jederzeit, zu jeder Sekunde.
> Du
> scheinst dich noch nie mit der Technik auseinandergesetzt zu haben.
Das sagt nun der Richtige.
> Als ersten Schritt: such mal im Web nach “Inverter”, das dürfte deine
> Fragen beantworten.
Geh doch einfach mal davon aus, daß ich eine technische Ausbildung
habe. Und auch weiss, was ein Inverter ist. Womit du sicher auf die
Zwischenspeicheung von Energie anspielen willst, um diese
Schwankungen auszugleichen.
Um jedoch z.B. zu verstehen, daß JEDE Zwischenspeicherung von Energie
eine massive Senkung des Wirkungsgrads der Stromerzeugung bedeutet,
braucht es offensichtlich mehr physikalisch-naturwissenschaftliche
Kenntnisse, als dir zur Verfügung stehen.
Ausserdem muss der gesamten Aufwand, der zur Zwischenspeicherung
betrieben wird, dem System “Windrad” zugerechnet werden, denn nur für
dieses System baut man ja diese Inverter etc.
Gruss,
TecDoc
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September 6, 2008
energie> Das ist doch Pillepalle
> > Ich spreche von 5.500 Watt (durchschnittlichem Verbrauch, Sommers wie
> > Winters) Primärenergieverbrauch.
> >
> > Hast Du neben deinem PC und TV
> > auch noch 4 Heizlüfter am Laufen?
>
> Habe ich nicht, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und der Strom ist,
> bedingt durch die Umwandlungsverluste, am Primärenergieverbrauch
> überproportional beteiligt. Ein gut ausgestatteter PC bringt mit
> Peripherie gut 300 W auf die Waage.
300 W … Abwärme
Die erzeugt er aber hoffentlich nur kurzzeitig.
Bei meiner alten Kiste bleibt der CPU-Kühler ohne Lüfter lauwarm.
Die Kiste reicht mir in mehr als 90% der Fälle.
> Setzt man, gut gerechnet 40 %
> Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung an (Durchschnittswert aller KW),
> so sind das schon 750 W Primärenergie.
Da kommen wir der Sache schon näher.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dampfkraftwerk
“Ein Dampfkraftwerk ist die mit über 80% vorherrschende Bauart eines
Kraftwerks zur Erzeugung elektrischer Energie,…
Moderne Dampfkraftwerke haben einen Wirkungsgrad von bis zu 45 %. Das
heißt: Mehr als 55 % der eingesetzten Energie in Form von Wärme
können nicht genutzt werden und gehen über den Kühlturm verloren.”
Das ist der Wirkungsgrad der Turbine. Hinzu kommen noch die Verluste
im Generator; in den Umspannwerken, auf der Leitung, …
Ich tippe mal, dass die Verlust bis zur Steckdose bei über 85%
liegen.
300 W für den PC .. damit die da im Kraftwerk es schön mollig warm
haben.
Irre, mehr als 2 kW werden dafür unauffällig verheizt.
BTW: Kriegen wir hierzulande eigentlich Erdgas aus Sibirien?
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September 5, 2008
energieine Quelle (http://earthtrends.wri.org/) sagt das etwas anderes
> (siehe mein vorheriges Posting). Aus welcher Quelle hast Du Deine
> Daten bezogen? Bezieht sich evtl. nur auf Erdoel, oder?
Nein, es bezieht sich auf den Primärenergiebedarf.
Habe aus dem Kopf zitiert, habe nun die Daten bei der internationalen
Energieagentur nachgeschlagen (Quelle:
http://www.eia.doe.gov/emeu/international/energyconsumption.html)
Primärenergiebedarf USA 2003: 98.843 * 10^15 Btu
Primärenergiebedarf D 2003: 14.241 * 10^15 Btu
Bevölkerung USA: 298,820,289 (Quelle:
http://www.census.gov/main/www/popclock.html)
Bevölkerung D: 82 531 700 (Quelle:
http://www.destatis.de/basis/d/bevoe/bevoetab4.php)
Primärenergiebedarf / Kopf USA = 3.3 * 10 ^ 8 Btu
Primärenergiebedarf / Kopf D = 1.7 * 10 ^ 8 Btu
Womit ich mit meinem Faktor vier voll daneben lag. Richtig ist, dass
die Amis verglichen mit den Deutschen “nur” etwa das doppelte an
Energie brauchen.
Bitte entschuldige den Faux-Pas.
Dennoch bleiben die Amis und Kanadier vorne im Primärenergiebedarf,
auch nach deiner Quelle, bis auf ein paar Staaaten, die man getrost
vergessen kann, da Spezialfälle.
Qatar: Einwohnerzahl: 650′000, davon in der Hauptstadt: 400′000,
Wüstenstaat, Durchschnittstemperatur: Jan 21
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September 5, 2008
und-chance-fuer-erneuerbare-energien/”>energieit-Clowns der VT-Käseklasse haben weder den Physikunterricht
noch ihre Fahrschule (da lernt man auch diese Formel) für
Tagesgesabber in Hinterkopf.
Das Alu spröde ist und sich bei Druckbelastung nicht verbiegt sondern
zerspringt ist natürlich eine Propaganda der CIA-Materialforscher
Gilde auf unserem Planeten. Ebenso gefälscht ist der Swissair 111
Absturz (http://de.wikipedia.org/wiki/SR111) und die zerkleinerten
Flugzeugeteiel wurden natürlich gefälscht.
Die Autofahrer mit Sicht auf Pentagon und AA77 und der Feuerwehrmann
waren am 11.9.2001 alles fast blinde Halbaffen, so es eben Amis alle
sind, oder ?
Und die vielen Alu Teile im Inneren des Pentagon - alles inszeniert ?
Natürlich auch die Schadensskizzen aus dem Erdgeschoss, auf denen nun
wirklich jeder die Wirkung einer Boeing beobachten kann.
Übrigens, die Herkules hatte Landegeschwindigkeit (also eher 250-350
kmh), streifte nur das Hochhaus und krachte daneben auf (viel
längerer Verzögerungsweg = viel geringere Belastungen für das Alu) im
Vergleich zur AA77 mit ihren 850 km/h (lt. Flugdatenschreiber).
Vielleicht sollte man eine Sammelstelle für Abi-Zeugnisse einrichten
- VT-logen könnten dann im Block ihre abgeben.
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September 3, 2008
energieal was mit der SPD zu tun? Ein Fall für Prähistoriker. Das
> Phänomenale an dieser Partei ist, dass sie in voller Klarheit die
> nach unten offene deutsche Skala von Zivilcourage und Prinzipientreue
> repräsentiert (kann man Prinzipien treu sein, die man nicht hat?).
> Man dachte es kann nicht mehr schlimmer kommen und dann kamen
> Scharping, Eichel und Schröder.
Nicht zu vergessen der saubere Herr Lafontaine. Man sollte daran
erinnern, daß die Absenkung der Steuer auf Unternehmensprofite
während seines kurzen Gastspiels als “Superminister” stattfand. Und
so einer bezeichnet sich heute als “links”…
> Statt “Optionen” etwas anderes offen und das bei allen
> beteiligten Politikern und ihren Chefs aus der Energiewirtschaft.
Nicht alles was sich reimt, ist ein Gedicht,
nicht alles was zwei Backen hat, ist ein Gesicht…
Und bei manchen steht halt nicht nur das Maul oder das Scheunentor
offen.
> Im den Staaten des Warschauer Pakts haben sie das ja gemacht. Im
> Winter Heizungan und Fenster auf.
Heute erfrieren im europäischen Ostblock jeden Winter so 1000
Menschen, weil sie sich die teuren Energiepreise nicht mehr leisten
können. Genau das gab es früher nicht. Und das allein legitimiert für
mich ausreichend die Forderung nach billiger Energie.
Statt dieser ganzen nichtsnutzigen Rechte auf “freie
Meinungsäußerung” und ähnlichem Blabla, wäre es mal an der Zeit, ein
“Menschenrecht auf Energie” einzufordern. Von freier Meinungsäußerung
wird die Bude im Winter und auch das Essen nicht warm. Von Atomstrom
schon. Man möge mich für primitiv halten, aber ein gute heiße Suppe
ist mir lieber, als eine schlechte Zeitung.
Ich habe als Student mal bei der Stadt gearbeitet. Akten sortieren in
der “Vergabestelle für Heizkostenzuschüsse” für die Armen. Im Winter
hatte diese Stelle immer viel zu tun, da haben sie halt Leute wie
mich angeheuert. Und was da an an menschlichem Elend aufgekreuzt ist,
und um drei Liter Heizöl oder die Bezahlung der Stromrechnung
gebettelt hat, das kuriert Dich endgültig von dem Glauben, unser
System sei irgendwo gerecht oder gut. Mir hat das schon nach drei
Wochen mehr als gereicht. sowas drückt latent aufs Gemüt. Mein Chef
war dann auch passionierter Alkoholiker, Bürokrat, und er hatte ggü.
seinen “Kunden” ein nur noch “mechanisch” zu nennendes Verhältnis
entwickelt. Wahrscheinlich stumpft man ab, wenn man sich diese
Scheiße jeden Winter aufs Neue geben muß. Auf jeden Fall habe ich
dort meine Meinung dahingehend gefestigt, daß es verboten sein
sollte, jemandem den Strom abzudrehen, nur weil er seine Rechnung
nicht bezahlt hat: Eben ein Grundrecht/Menschenrecht auf Energie.
> Nur im ukrainischen Tschernobyl
> wurde unfreiwillig mit der öffentlichen Heizung etwas übertrieben.
Ja mei. Shit happens. Gewollt hat das niemand.
Und überlege Dir: Es gab auf der Welt bislang ca. 700 Kernreaktoren,
davon sind ca. 450 derzeit im Betrieb (nicht gerechnet bestimmte
geheime Anlagen der Militärs, von denen man zwar weiß, daß es sie
gibt, nicht aber, wieviele es sind).
Diese Reaktoren kommen auf locker 10.000 ungestörte Betriebsjahre.
Es ist nun wirklich eine extreme Verzerrung der Wahrnehmung, wenn man
die zwei-drei schweren Unfälle als Argument gegen die Kernkraft
anführen will. Im deutschen Straßenverkehr sterben *JEDES JAHR* 6.300
Menschen, im nordamerikanischen über 40.000. Soviele gab es nicht bei
Tschernobyl. Und v.a. nicht jedes Jahr wieder aufs Neue. Mit der
Argumentation des Unfallrisikos, der Todesopfer, der Schwerverletzten
und der dauergeschädigten Krüppel, könnte man viel eher die
Abschaffung des automobilen Straßenverkehrs fordern, als nun die
Abschaffung der Kernenergie.
> Übrigens, der Titel diese Posings ist keine zynische Erfindung von
> mir, sondern ein Kernsatz aus dem Strategiepapier der SPD, mit dem
> Schröder groß geworden ist.
Tja, die SPD ist schon eine unangenehme Organisation: Unten lauter
gutgläubige Idioten, und oben machtgeile Psychopathen, die man in
einer Gerechten Welt ™ entweder in die Irrenanstalt oder an die
Wand stellen würde.
> Es ist auch ein psychisches Problem in dieser Gesellschaft, das
> keiner sehen will. Man kann innere Ratlosigkeit, soziale Kälte und
> fehlende Perspektiven nicht beliebig lange mit der Gier “immer mehr”
> kompensieren. Das ist die Psyche des Kleinkindes, die man einer
> pubertären Gesellschaft wir den USA für eine gewissen Zeitraum
> nachsehen muß (schon lange nicht mehr), an der reife Gesellschaften
> wie die europäischen aber auf die Dauer in psychotischer Regression
> ersticken.
Nun: Ich genieße die Annehmlichkeiten, die mir billige Energie
ermöglicht. Ich will diese Annehmlichkeiten niemandem verwehren und
ich will auch meine Annehmlichkeiten nicht aufgeben.
Verzicht zu predigen, wenn man genug hat, ist einfach. Es gibt genug
Leute, die nicht genug haben (by my own low standards): Erst kommt
das Fressen, dann kommt die Moral.
Diogenes mag in der Tonne wohnen, ein Trapistenmönch in seinem
kalten, zugigen Studierzimmer. Ich will es warm und ich will leckeres
Essen und gerne auch andere dekadente Vergnüglichkeiten. Und dafür
braucht man: Energie.
mfG, yossarian
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September 2, 2008
energieärdas-goettliche-licht-ein-geschenk-von-kiara-windrider-autor-des-buches-deeksha-energie-des-erwachens/”>energiebedarf USA 2003: 98.843 * 10^15 Btu
> Primärenergiebedarf D 2003: 14.241 * 10^15 Btu
> Womit ich mit meinem Faktor vier voll daneben lag. Richtig ist, dass
> die Amis verglichen mit den Deutschen “nur” etwa das doppelte an
> Energie brauchen.
Das “Wohlstands”-Gefälle zwischen USA und DE klafft IMO nicht um den
Faktor 2 auseinander.
Ich glaube hier im Forum schrieb jemand aus den USA. Soweit ich ihn
verstanden habe: In die Innenstädte zogen zunehmend ’sozial-schwache’
Leute. Wer es sich leisten konnte, zog in die Randbezirke der Städte.
In dem nun größeren Umkreis sind natürlich auch Geschäfte, Schulen
etc. dünner gesäht. (bei gleichbleibender Einwohnerzahl/Laden) Da
macht man zwangsläufig längere Wege - und alles mit Auto.
Hinzu kommen natürlich noch die Wege zur Arbeit in die City.
Aber dort bekommt man ja auch mehr Benzin für
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